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Stammbaum und Chronik der Familie Zeller aus Martinszell in Bayern von 1500 - 1900 : nach gedruckten Quellen, amtlichen und privaten Mitteilungen
Entstehung
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158
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Jacob Hesch in Fenerbach und d. Tabitha Oslander, Tochter des LucasOsiander seu.j

Er konnte sich aber hiezn nicht entschließen, sondern trat bei seinemSchwager Johann Schmid HI, 15) als Vikar ein und erwarb sich derartdie Sympathie der Gemeinde Marbach, daß diese ihn, unter Fürsprachedes Dekans Joseph Schlotterbeck, sich als Diakon erbat.

s ,J. Schlotterbeck war 1616 1620 Repetent in Tübingen,162021 Diakon in Vaihingen a. E., 16211632 Diakon n. Ober-diakon an der Stiftskirche in Stuttgart, 16321656 Dekan in Marbach,165156 auch Abt o. Murrhardt, 16561669 General-Superintendentn. Prälat von Manlbronn.)

Hiezn kam es aber nicht, denn Joh. Valent. Andreae, welcher in-zwischen Konsistorial- und Kirchenrat in Stuttgart geworden war, nahmZeller als Amannensis zu sich, wo ihn: die belangreichsten Aufgaben gestelltwurden und eine gute Vorbereitung zur späteren Wirksamkeit gebotenwar. Im Jahre 1644 trat er wieder in die praktische Seelsorge zurück,wurde Pfarrer in Nenweiler und Breitenberg hl 644), Müncklingen undMücklingen (1649), Lienzingen (1651), Dekan n. Stadtpfarrer inWaiblingen (1660), dasselbe in Vaihingen a. E. (1669), design. Abtvon Alpirsbach (1675), wirklicher Abt dort (1680), als fünfter in derReihe der evangelischen Prälaten, endlich am 11. Nov. 1689 General-Superintendent, Prälat von Manlbronn und Assessor der Landschaft.In diesen Würden starb er in Manlbronn (1694) und wurde in derzweiten Seitenkapelle der dortigen Klosterkirche beigesetzt, wo sein schönesund wohlerhaltenes Grabmal noch zu sehen ist. Seine Zeitgenossen be-zeichnen ihn alstllkolciKus Vigilanz in (Mein, pruckens in eonsiliis,piacicii animi et kestivi oris". Über seine letzten Lebenstage sei folgendesgesagt: Zu Jacobi 1694 feierte er sein 50jähriges Amtsjubiläum. Beider Festpredigt dankte er Gott für die bisherige Gnade nndjverabschiedetesich von der Gemeinde mit der Ermahnung, seiner Worte eingedenk zubleiben, und dem Wunsche, daß Alle einander im Jenseits wiederfinden,daß Gott der Gemeinde nun andere fleißige Arbeiter senden, ihn aberzu sich nehmen wolle. Mit erhobenen Armen wiederholte er dann dasGebet Simeons:Herr, nun lasse deinen Diener in Frieden fahren!"Geschlossen wurde die Andacht mit dem Gesang:So fahr ich hin, HerrJesu Christ, mein' Arm' thn' ich ausstrecken." Sein Wunsch ging inErfüllung, denn nach einigen Tagen, als er die Installierung des Pfarrers