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Stammbaum und Chronik der Familie Zeller aus Martinszell in Bayern von 1500 - 1900 : nach gedruckten Quellen, amtlichen und privaten Mitteilungen
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machen, dieser lehnte es jedoch ab und blieb in seiner Stellung in Stuttgart,wobei er auch seit 1659 die Amtsverwesung als Landpropst von Würtemberg, an Stelle des damals verstorbenen Melchior Nicolai, übernahm, Eswar ihm, als Hofprediger und Beichtvater des Herzogs, die Oberaufsichtüber die Erziehung der herzoglichen Kinder anvertraut. Diesfalls, wieum die Hebung des Schulwesens überhaupt und der Klosterschnlen, wie destheologischen Stiftes Tübingens, hat er sich namhaft verdient gemacht.

Christoph war zweimal verheiratet.

1. seit 25. Nov. 1628 mit Anna Elisabeth Bischer, Tochter desGeorg Bischer h* Merklingen 7. Juni 1571, ch 4. Feb. 1650),160637 Keller und geistlicher Verwalter in Wildberg, X 13. April1597 mit Barbara Heyd 22. Mai 1578, ch 2. Juli 1645), Tochtervon Friedrich Heyd in Calw und Dorothee Dengler. G. WischersTochter Marie war die zweite Frau des Bürgermeisters Jacob Eßich

12. Juni 1582) in Bulach, des Großvaters von Johann GeorgEßich HV, 2), ersten Rektors des Gymnasiums in Stuttgart. Dieerste Frau starb am 19. Juli 1635 in Heilbronn. Von ihr sagt Christophin seinein Tagebuch:Sie war ein Weib, alles Lobes wert; frommund gottesfürchtig, kannte sie kein anderes Vergnügen als das WortGottes und ihre Predigtbücher. Sie liebte ihren Mann und tat ihm zuLiebe, was sie ihm an den Augen absehen konnte; keusch, züchtig in Wortund Wandel, eine verständige unermüdete Hausfrau, die sich jeder Arbeitwillig unterzog; demüthigen Sinnes, bescheiden im Benehmen, von stillemWesen und so gewissenhafter Verschwiegenheit, wie man das bei ihremGeschlecht sonst nicht findet; wohlthätig gegen die Armen, Pünctlich in derErziehung der Kinder; der in der Haushaltung eingeführten Ordnungblieb sie unerschütterlich treu. Mit einem Wort: Sie war ein helllenchten-der Spiegel aller häuslichen Tugenden."

2. seit 11. Jan. 1637 in Calw mit Anna Margarethe, Tochterdes Pfarrers Johann Conrad Jung in Gernsbach und Eberstein, undder Rebekka, unbekannten Namens. Jungs Eltern waren Sebastian Jungund Cunigunde Dasypodius aus Straßburg, Tochter von Conrad Dasy-podius. Sie ward 1615 in Nothfelden geboren, wo ihr Vater damalsDiakonwar. Ihre Trauung wurde durch Johann Valentin Andreae vollzogen.

sConrad Dasypodius Frauenfeld 1529 od. 1530, ch Straßburg19. April 1601), war Lehrer der Mathematik in Straßburg. Er gabEuclids blleinövtu lateinisch und griechisch 1564 heraus, verfaßte einHandbuch der Mechanik und einer allgemeinen Methode der mathema-