eine Erziehung, welche von sehr bedeutendem Einfluß auf seine Gemüts-bildnng geworden ist.
(Johann Ulrich Pregizer, ^ Cnsterdingen 29. März 1577, ff Tü-bingen 10. April 1656, war 1603—06 RePetent, 1606 — 12 Diakon inTübingen, 1612—20 Dekan in Calw, 1620—56 Urok. tlleol. in Tü-bingen (1620—51 auch Stadtdekan, 1624—39 Amtsdekan, 1628—52Superattendent am Stift), 1651 Vicekanzler, 1652—56 Kanzler derUniversität. Seine Frau war Tabitha Hesch, Tochter des Jacob Hesch(1586 —90 Diakons in Urach, 1590 — 1607 Pfarrers in Fencrbach). Siewar ^ 15. Sept. 1569 und heiratete 1587.
Lucas Oslander d. Ä., * Nürnberg 16. Dez. 1534, Sohn vonAndreas Oslander, war 1555 Diakon in Göppingen, 1557 Dekan inBlanbenren, 1560 Pfarrer bei St. Leonhard in Stuttgart, 1567 Hof-prediger n. Kvnsistorialrat dort, 1596—98 Gen.-Sup. n. Abt von Adel-berg, sowie Beisitzer der Landschaft. Wegen Ablehnung der Inden-Repa-triierung in Ungnade gefallen, ging er dann als Pfarrer nach Eßlingen,bald jedoch nach Stuttgart zurück, wo er 7. Sept. 1604 starb. Seine Frauenwaren 1: Margarethe, Tochter des Johann Entringer in Tübingen,-st 1566. 2: Tabitha, Tochter des Dekans Veit Engel in Waldenbuch.)
Am 15. April 1619 begann er die philos. Studien in Tübingenmit Hilfe eines Stipendiums der damals katholischen Vertretung derStadt Weil, welches er 9 Jahre lang bezog, wurde 1620 Baccalaureus,kam 1621 in das Martinianische Stipendium, wurde 1622 lUnZ. Ml.und legte am 9. Jan. 1624 das theologische Konsistorial-Examen ab,nachdem er schon vorher mehrmals öffentlich gepredigt hatte, und zwarzuerst bei der Bestattung seiner Großmutter Walpurga Zeller (I. 3) inNothfelden 1622, dann öfters in Vertretung seines Vaters dort. InTübingen hatte er vorzugsweise den Umgang mit Johann Falck (Falco)genossen und sich an diesem herangebildet.
sJ. Falck, * Ober-Jettingen 27. Nov. 1599, Sohn von JohannFalck, Pfarrer dort, und Susanne, Tochter des Hofpredigers ZachariasGifftheil in Nenmark, war 1621 —26 RePetent, 1626—34 Oberdiakon inTübingen. X m. Euphrosyne, Tochter des Matthäus Aulber (1589—96Dekan in Nenenstatt, 1596—1607 in Schorndorf n. Tit.-Abt v. Murr-hardt ff 1606). Falck jr. starb 24. Feb. 1634.)
Am 23. Dez. 1627 wurde er auf Empfehlung des AdvokatenAndreas Bajer in Tübingen, dessen Kinder er unterrichtet hatte, Predigerin Liebenstein und zu diesem Ende am 30. März 1628 in Tübingen