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Schluß einer Reihe von wohlwollenden Aenßerungen, die demselben imLaufe des Feldznges von seinen höhern Vorgesetzten zu Teil gewordenwarein
Der Rückmarsch des Regiments wurde jetzt mit der größtenSchonung für die Pferde fortgesetzt, am 17. August sollte dasselbe inHamburg eintreffen, um dort bis auf Weiteres zu verbleiben. Leiderwurde dieser Befehl schon auf dem Marsche aufgehoben, und kam inFolge desselben das 8. Husaren-Regiment nach Hamburg, während dasunsrige nach Schleswig rückte, und dort bis Ende Juli 1850 verblieb.
Der Krieg war beendet, so ruhmreich die Kampfestage für Deutsch-land auch gewesen waren, für den schlicßlichcn Erfolg war das Blut aufdiesen Schlachtfeldern unnütz vergossen worden; die Entscheidung wurdelediglich durch die diplomatische Lage Europas gegeben. Es würde zuweit führen, alle die weisen Rathschläge, welche Rußland, England,Frankreich und Oesterreich an Preußen erteilten, hier wiederzugeben, derFriede mußte jedenfalls eine unabsehbare Reihe von Verwickelungen nachsich ziehen.
Preußen gestand zu, daß Schleswig eine abgesonderte Verwaltungerhalten sollte, dafür räumte Dänemark ein, daß diese einer gemischtenKommission, bestehend aus einem preußischen, dänischen und englischenMitgliede, als Obmann übertragen würde, es verzichtete ans militärischeBesetzung des Herzogtums, nur ans den Inseln Alsen und Arroc solltendänische Truppen bleiben; Nord-Schleswig bis zu einer Linie Flensburg-Tondern schwedische, der Süden preußische Garnisonen erhalten. DieMitwirkung bei der Regnlirung der Hotsteinischen Verwaltung ließ Däne-mark ebenfalls fallen, und blieb es hier bei der Regierung der Reichs-statthalterschaft. Ein besonderes Protokoll vom 2. Juli regelte dannspäter die Räumung Schleswigs durch die preußischen und schwedischenTruppen.
Dieses letzte Protokoll hatte denn auch zur Folge, daß unserRegiment schleunigst den Befehl erhielt, seine bisher inne gehabtenQuartiere aufzugeben. Neber Holstein, Lübeck marschirte es nach Schön-berg in Mecklenburg, um hier bis Ende October zu verbleiben.
Das Regiment hatte nun definitiv die Herzogtümer verlassen, mitStolz durfte es auf sein Wirken in denselben zurückblicken.
Durch die Gnade Sr. Majestät des Königs wurden dem Regimentfolgende Auszeichnungen verliehen: