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Geschichte des 2. Westfälischen-Husaren-Regiments Nr. 11 und seiner Stammtruppen von 1807 - 1893
Entstehung
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Die Friedenszeit von 5850 58 6 Hund die Dahre 58 6^ 5866.

5850

Jahre 1850 umwölkte sich der politische Himmel inDeutschland immer mehr und mehr, und kam mau schließ-lich aus Konferenzen, Jnstructioneu, Bundesbeschlüssen,Allianzen und Exekutionen gar nicht mehr heraus. Sowurde n. A. Ende October die unglückliche Exekution über Hessen ver-hängt. Der Widerstand der aufständischen hessischen Beamten und Steuer-pflichtigen sollte durch das einst von Ludwig XIV erfundene Mittel derDragonaden, zu Deutsch Bequartiernngen genannt, gebrochen werden, denRebellen wurden 10, 20 oder 30 Mann Soldaten zur Verpflegung insHaus gelegt, mit einem Winke, ihre Gegenwart dem Wirte möglichstunbequem zu machen. Zu dieser Exekutionsarmee war auch unser Regi-ment befohlen; es marschirte über Perleberg, Magdeburg, Aschersleben,Eisenach, Rothenburg, Herzfeld, Wacha nach Kassel und wurde hierdurch eine eingetroffene Ersatz-Schwadron wieder auf Kriegsstärke ge-bracht. Ende December war die Execution beendet und ging das Regi-ment in seine Garnisonen, jetzt Paderborn, Nenhans, Delbrück und Lipp-stadt zurück, um schließlich im Februar 1851 nach Düsseldorf und Benrathverlegt zu werden.

Das preußische Heer des Jahres 1850 setzte sich zusammenI. Infanterie d. Garde u. Linie . 145 BatailloneII. Kavall. d. Garde u. Linie . . 152 Eskad. u. Milit.-ReitschuleIII. Artillerie 153 Komp.