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noch zu halten war, auf und gingen so mit dem I, Zuge und etwa denHälften des 2. und 3. Zuges der l. Eskadron, über die Chaussee hinwegrechts den fest geschlossenen ankommenden Dänen entgegen. Eine Streckejenseits der Chaussee nach dem Riesholze zu, entspann sich hier nun dasdritte hitzige Handgemenge dieses Tages, in dem von beiden Seiten mitgleicher Tapferkeit gefochten wurde. Endlich wichen die Husaren derUcbermacht, ohne jedoch wesentlich verfolgt zu werden.
Der Major von Pfuhl, den wir verlassen haben, wie er nach demglänzenden Gefecht mit seinen Husaren Gefangene sammelte, bemerkte indiesem Augenblicke, daß rechts rückwärts von ihm der Major Clawiternicht allein plötzlich die Verfolgung einstellte, sondern auch Kehrt machte,und sich rückwärts schwärmend auf die Rückzugslinie des Major vonPfuhl warf, weil eine neue dänische Schwadron herbeigeeilt war, undnun ihrerseits die Husaren zwang zurückzugehen. Um schnelle Hülfe zubringen, muß der Major von Pfuhl den größten Teil seiner Gefangenen,bis ans 8 Mann »nd Pferde, die er mit sich führt, aufgeben und sichversichert haltend, daß die von ihm geworfene Abtheilung des Feindesjetzt nicht zurückkehren werde, sammelt er seine Leute und stürzt sich, denaus schweren Kopfwunden blutenden Lieutenant v. Beaulieu neben sich,in die rechte Flanke der verfolgenden Schwadron. Der Feind stutzt, derMajor Clawiter macht Front, und das letzte scharfe Gefecht des Tagessteht wiederum Minuten lang. Noch einmal gewinnen die Husaren dieOberhand und verfolgen nun ihrerseits die Dragoner bis unweitdes viel genannten Kamps gehalten und Appell geblasen wird. Vomrechten Flügel zieht Premier-Lieutenant Graf v. Korff - Schmisingsich nun auch wieder mit seinen Leuten heran und auf dem Wahlplatzselbst railliren sich die Husaren-Schwadronen, während ihnen gegenüberdie Dänen mit sichtlicher Uebermacht halten, ohne wieder angreifen zuwollen. Major von Pfuhl ließ nunmehr abschwenken und ging dem er-haltenen Befehle gemäß nach Aarhuus zurück. Er hatte mit zwei schwachenSchwadronen, gegen die vielleicht doppelt überlegenen braven finnischenund seeländischen Dragoner in vier stehenden Gefechten Mann gegenMann ritterlich das Feld gehalten und die preußischen Jäger gerettet!«
»Wenn das 11. Husaren-Regiment den Tag bei Aarhuus immerhinzu seinen glänzendsten Erinnerungen zählen wird, so hat er doch nichtohne schmerzliche Opfer vorüber gehen können. Wie erwähnt, war Lieute-nant von Bardeleben geblieben, der Prinz zu Salm-Salm war schwerverwundet in die Hände der Dänen gefallen, Lieutenant von Korff Iund einige Husaren befinden sich leicht verwundet beim Regiment, da-gegen waren Lieutenant von Beaulieu Marconnay und 9 Husaren meist