mit Recht fürchtete, daß durch das „stürmische" Ziehen aude» Glucken letztere leicht beschädigt tverdcu kannten. Stattdessen iverdcu bestimmte Leute aus dem Dürfe augestellt,die das Geläut besvrgeu. Diese „.fallen allemahl wie beider anderen Leich um >/22 Uhr mit dem Läuten den Ru-faug machen, um 2 Uhr aber, da die Predigt angeht, da-mit cudigeiu"
Hatte mau schau zu Olpe s Zeit damit begauueu, dielästigen Verpflichtungen, die auf einzelnen Lircheugüternlagen, abzukaufen, sv zägerte mau jetzt nicht, da eine giinstige Gelegenheit dazu sich bat, sich ganz dava» frei zumacheu. Freiherr Vau Syberg, in dessen Besitz HausLüntenbeck übergegangen war, erklärte sich nämlich zur Ab-tastung der Zehnten, die ihm van einer gräßeren AnzahlVau Gütern entrichtet werden mußten, bereit, und da dasLvnsislvriuin auf seine Verschlüge einging, wurde die Augelegeuheit in der Weise zum Abschluß gebracht, daß derZehnten van dem Fraukhvlz für 410 Thlr,, der Vau derLvhreubeck für 210 Thlr., der vvm Armensteg für 70 Thlr.,der van der Piearie für 220 Thlr. n. s. w. van Seitender Gemeinde abgelast wurde. Tie ganze Abfindungssummebetrug 1027 Thlr.
lind zu dieser Abläsung hat die Gemeinde sich zu einerZeit verstanden, als ihre Finanzlage keineswegs günstig war.Namentlich gegen das Cnde des Jahrhunderts, besaudcrsin dem allgemeinen Nvtjahr 1700, waren die Verhältnisserecht drückende, sa daß die Gemeinde zum äftereu ausfremde Hülfe — 178S erhält sie van der Syuade 5SThlr. - angewiesen war. Daß Pastvr Cßlcr in sabchen Zeiten der Natleideuden nach besten Gräften sichangenaunnen hat, bezeugt sein Sahn Caspar, Pastvr inCapellen, der in einem Briefe an das Kansistvrinm zuSonnbvrn, warm er seinen verstarbenen Bater gegen An-klagen in dieser Beziehung in Schutz nimmt, schreibt: „Mein