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Geschichte der reformierten Gemeinde zu Sonnborn an der Wupper
Entstehung
Seite
97
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Vater ist immer ein wvhlthätigrr Mann gewesen, das Leidanderer rührte ihn ast zn Thränen nnd er gab reichlicherals das Vermägcn erlaubte,"

Auch an Misthelligkeiten anderer Art fehlte es nichtnnd zwar traten sie da ans, Iva man es am wenigstenhätte erwarten fallen, Unrz nach der Einführung PastarEstlcr's ins Pfarramt war die Schnllehrerstcllc vakant geWarden, ?,'achdem Heinrich Sanrenhans, ein mit gutenUenntnissen ausgerüstetes Gemeindeglied van über Sannbarn,eine Zeitlang den Unterricht erteilt hatte, wurde 1772 vamUvnsistarium Wilhelm Schliekum, Schnllehrer am Hei-ligenstvck bei Wald, in die erledigte Stelle berufen. Anfangs war das Verhältnis zwischen dem Pastar nnd demLehrer ein gutes, es wurde aber getrübt durch fachendenBvrfall, Im elfte» Jahre seiner Thätigkeit errichteteSchlicknm, weil er, wie er behauptete, van seinem Lehrer-gehalt allein nicht leben kanne, eine kleine Schnürriemenfabrit im Schnlhanse, eine damals ziemlich einträgliche Erwerbsguelle, Pastar Estler scheint anfänglich keine Ein-wendungen gegen diesen Nebenerwerb gemacht zn haben,cbensv wenig das Kvnsistvrinm, dem der Lehrer damalsunterstellt war, AnS welchem Anlast ist nicht mehr erfichtlich, genug das Uümsistarinm verbat dem Lehrer die Fabrilativn, weil er darüber den Unterricht in der Schule vernachlässige, Schlicknm liest sich dieses Verbat aber nichtruhig gefallen, sandern erwiderte, das; die freie Zeit vvrnnd nach den Schulstunden dach zn seiner Verfügung stehe,andere Lehrer in der Nachbarschaft ans ähnliche Weise sicheinen Nebenverdienst verschafften, Das Uansistvrinm aberbesteht darauf, das; er entweder dir Fabrikat»'» einstellevder den Schuldienst ausgebe nnd wendet sich, da Schlicknmnicht daraus eingeht, um Untersuchung an die Ulasse lShnvde),Tiese tritt der Auffassung des Uansistarinms bei nnd stelltdieselbe Fardernng, aber auch ahne Erfalg, Um die Sache