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Geschichte der reformierten Gemeinde zu Sonnborn an der Wupper
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damaliger Zeit hatten Grund genug, den Predigern undKonsistorien die äußerste Strenge gegenüber der zunehmenden Gottlosigkeit zu empfehlen, Und Pastor Halfniannivar der Mann dazu, mit dem nötigen Ernste vorzugehen.Als im Jahre U>!)6bei gehaltener Verbreitung Meldunggethan, das; einige in der Gemeinde sich ärgerlich getragen,als hat man beschlossen, solche durch Älteste eitiren zu lastsen, damit sie zur Besserung ermahnt würden und auchalsolche so lange von dem H, Tisch als Unwürdige abznhalten, bis sie wahre Besserung verheißen und erzeigethaben, damit die köstlichen Gnadenperlen nicht von denHunden zur Strafe der ganzen Gemeinde mißbrauchet ivürden," Uni eine strengere Sonntagsheilignng durchzuführen,werden die Wirte vor das Konsistorium eiticrt und hierihnen Vorhaltungen gemacht, worauf sie dann versprechennach aller Möglichkeit d>e' Leute zu rechter Feit tdie Wirtshänser mußten nach obrigkeitlicher Verfügung in; Sommerum 9 Uhr und im Winter um 8 Uhr abends von denGästen geräumt werden) ans ihren Wirthshänsern zu lassenund falls die vimtatoren kommen und Leute finden, »vollendie Wirthc den viÄtawrcm diejenigen seilte entweder mitNamen nennen oder mit Fingern zeigen, welche ans derWirthe ihre Worte nicht haben der Lrdnnng zufolge weggehen wollen". <Prot, vom ZU Nov, 17->l),) Und als dieAnzeige gemacht wird, iKons, Prot, vom N>, Nov, 17A">>daß im Kaspers-Brnch des Sonntags unter und nach den:Gottesdienst bei dasigen Wirthen allerhand Snndenwesenin Saufen, Rasen Spielen und Tanzen zugelassen und getrieben werden," wird beschlossen,daß die Prediger und dieAltesten diese Wirthe nicht nur bestrafen, sondern auch dannund wann, wannehr Prediger etwa Sonntags-Nachmittagseinen Candidaten zum Predigen haben kann, solche Wirthshänser besuchen möge," Um dieärgerlichen" Hochzeitenwenigstensin etwa zu hemmen," beschließt das Konsi-