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Geschichte der reformierten Gemeinde zu Sonnborn an der Wupper
Entstehung
Seite
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Daraus wurde die Witwe des Ovenius vor daS Uonsi-stori«««»gefordert und der Suchen halber gefragt, die duuugesagt, sie hätte dus zlvar den Prediger nicht hören vor-stelle««, gleichlvohl Hütte Herr Mmwn Herrn k)eo«üa uns demEronenberg, «de««« Soh««e des H, Svenins) solches gesagt, sonstwußte sie »ichto, duß zur Verkleinerung ihres seligen Mannesgesagt wäre, Doch endlich sagte sie, sie wüßte sich wohl zuerinnern, daß der Prediger in einer Bußtags Predigt gesagt,die Zuhörer wären als wie Hunde und Schweine, Obsich zwar Prediger l heißt es in dem betreffenden Presbyterial-Protokoll weiter) dessen nicht wüßte zu besinnen, sohatte das nicht das geringste thnn tonnen zur Verkleinerungihres Mannes, denn leider nach Vieler Hintritt vieleSchweine und Hunde, die der Perlen nicht Werth sind, sichnoch in der Gemeinde besolden," lind er hatte wahrlichrecht, mit dem sittlichen Anstand seiner Gemeinde unzu-frieden zu sein, wenn auch sein jugendlicher Eifer sich zu-weilen zu Äußerungen hinreißen ließ, die mehr zurückstießen, als zur Besserung dienten. Hatte man schon zuSvenins' Zeiten über manche eingerissene Mißbrauche Ulageführen müssen, so trat doch jetzt das weltliche, sündige Wesenallenthalben in einer geradezu erschreckenden Weise ans,Namentlich ist es die Sünde der Sonntags Entheiligungmit ihren« Wirtshansleben, kaufen und Verkaufen, Vergnügen und lchfftbarkeiten, was den Unwille» und die gerechte Entrüstung der Synoden und Konsistorien hervorruft.Dazu treten die jetzt immer mehr aufkommenden großen Hochzeiten, die oft mehrere Sage «Vahren, mit ihre«« wüsten Gelagen,pressen und Sanfen, Spiele» und Tanzen, Hader, Zank,Balgen und Schlagen," Ja, selbst im Angesichte des Todesfeierte die Vergnügnngssncht ihre Srgie», Hm Uonsistorinmvom S Zoll l «>!>!« wird darüber Ulage geführt,daß bei de««Totenwache» allerhand unordentliches Wesen besonders vonjungen Bmten getrieben «verde". Wahrlich, die Synoden