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Geschichte der reformierten Gemeinde zu Sonnborn an der Wupper
Entstehung
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anß nmbliegendcn Grentzen die Leute uns zwo uud dreiMeilen wegS mit großen Schnuren hiehin kommen seindtseine christliche evnngelische Predigten anzuhören," Alsim Jahre 1W7 der eNangelische Gottesdienst zn Schüllerunterdrückt ivnrde, kaincn die dortigen Reformierten in sogroßer Zahl zur Teilnahme am heiligen Abendmahl nachSonnborn, daß Pastor Lüneschloß in Gefahr stand, wegenZulassung derselben angeklagt zn werden. Die Synode vom!>, Juli 16V7 „sah deshalb für gut an, daß dieselben entweder zu heimlichen Kirchen sich mitbegeben oder aber indie öffentlichen Kirchen sich also verkeilen, damit sie in eineKirche »it also hanfcnsweise eingehen und daher das Ans-sehen mehren und denselben Kirche» die Gefahr größer mache,"Daß ei» so hervorragender, für die Evangelisation desbergischen Landes mit Eifer arbeitender Mann der katho-lischen Landesregierung ein Dorn im Auge sein mußte, liegtans der Hand, Sie hat eS denn auch nicht an Versuchenfehlen lassen, dem unermüdlichen Zenge» Ehristi den Mundzn stopfen, Eftmals wnrde er, erzählt P. Cürten in deroben angeführten Leichenrede, ans Anklagen hin, die gegenihn erhoben ivnrden nach Düsseldorf an den Hof gefordert,damit er Rechenschaft ablege von seinem Glanben und seinerHoffnung, lind er hat es gcthan mutig und unerschrocken.Die Folge war, daß ihm die Kanzel zn Sonnbvrn vcrboten wnrde, er fuhr nichtsdestoweniger in seinem Werkefort, indem er dafür hielt, daß man Gott mehr gehorchenmüsse als den Menschen, lind Gott stand chm bei. Einst-mals schwebte er i» höchster Gefahr ausgehoben zn werden,die feindlichen Soldaten hatten ihn schon ergriffen — daerscheint plötzlich der Graf Wirich von Dann, ein evangelischgesinnter Rat und tapferer Soldat, der von dem geplantenÜberfall gehört hat und befreit seinen Freund ans denHänden seiner Feinde, Schlimmer erging es ihm ein anderMal, Er hatte sich vor den ansgesandten Häschern ver-