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die Ausbreitung »ud Durchführung evnugelischeu Glanbensund Lebens thütig, so criveitertc sich ihnc dieses Arbeitsfeld,als iiu Jahre 158!» die bergische Synode errichtet wurde,in welcher er von Anfnng eine hervorrngcnde Stellung ein-nahm, Als Bennftragrer der Synode war er in Düsseldorf,Ratingen, Mettinann, Wald thütig, die Gemeinden mitihren Geistlichen für das Evangelium zu gewinnen. SeineSchritte waren in dieser Beziehung fast immer mit Erfolggekrönt. Vorbildlich für seine Amtsgenvssen war sein Eiferfür völlige Durchführung der Reformation auch in dengottcsdienstlichen Formen, Nach den Protokollen der Synodewar er der erste, der die beim Abendmahl gebräuchlichenHostien abschaffte und a» ihrer Statt gewöhnliches Weis;brod benutzte.
Daß aber bei alt seiner Thätigkeit nach außen hinEasyar Lüneschloß seine Gemeinde keineswegs vernachlässigte,braucht wohl kaum hervorgehoben zu werden. Ans derSynode von; kl, Juli 159b wurde er „um den Standseiner Kirche gehört, neinblich ob alda zu Sonborn dasWort GvtteS rein, lauter und klar gepredigt, die heiligenSakramente laut der Einsetznng Christi administrirt, fortdie Hans-Armen fleißig versorgt und die christliche Diseiplinneben der Lehr des Katechismi fleißig getrieben werde;darauf ist geantwortet, daß solches bei seiner Kirchen,Gott Lob, noch ziemlich richtig sei, verheißt auch ferner imBau der Kirchen fleißig fortzuschreiten," Tie Errichtungder Konsistorial-Persainnilnngen und die Protokolle derselbensind ein Beweis dafür, mit welchem Ernst und Eifer eres sich angelegen sein ließ, seine Gemeinde zu fördern undzu bauen. Ein nach seinem Tode, wahrscheinlich von PastorOvenins verfaßter Bericht über die Einführung der Reformation in Sonnborn sagt von ihm, daß er „mit nnverdrossener Mühe, sonderlichem gottseligen Eifer und großerErbauung die rstornrirto evangelische Lehr getrieben, das