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Geschichte der reformierten Gemeinde zu Sonnborn an der Wupper
Entstehung
Seite
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schließen sich diejenigen Glieder an, die, wenn sie michein Interesse für die Wahrheit hatten, doch noch nicht so-weit durchgedrungen waren, daß sie den „gewissen Grundihrer Seligkeit" anzugeben vermochten, sie sind die „Brü-der" im weiteren Sinne.

Wie groß die Zahl der zur Konsistvrial-VersammlungGehörigen gewesen ist, läßt sich nicht genau ermitteln. DasProtokoll der ersten Versammlung haben lü Männer unterschrieben. Zu den folgenden Iahren scheint die Zahl derTeilnehmer, die sich schon gleich nach der erster Zusammenknnft hob, durchschnittlich 2ä bis 30 betragen zu haben, inanbctracht der damaligen noch sehr geringen Seelenzahl desKirchspiels ein nicht zu unterschätzendes Häuflein, lind wen»auch diese Zahl unter der Ungunst der Verhältnisse oft sehrzusammenschmolz, die treuen Bekenner des Evangeliumshaben es nie an der missionierenden Thätigkeit nach außenhin fehlen lasse». Diejenige», bei denen man ein gewissesInteresse für die christliche Wahrheit voraussetzte, werdenermahnt sich zur „Gemeine" oder „kleinen Häuflein" zubegeben. Wohl nur selten ist es vorgekommen, daß die„Brüder" welche mit solchen Missionen betraut wurden,eine entschiedene Abweisung erfuhren, die meisten der Gc-betenen schlössen sich der Versammlung an, bei manchenfreilich bedurfte es wiederholter Ermahnungen, che sie sicheinstellten. Andere, die schon zur „Gemeinde" gehörten,wurden saumselig in dem Besuch der Versammlungen undmußten innner wieder auf's neue ermahnt und gebetenwerden, noch andere fielen von der Gemeinschaft, der sieeine Zeit lang angehört, ab und wurden „Schmäher undSpötter" derselben. Auch ihnen ist man mit der Liebe,die alles hofft, nachgegangen und hat sie, wenn auch ernst,doch „freundlich und brüderlich", ihres Unrechts zu über-führen und ans den rechten Weg zurückzubringen gesucht.

Wie aber stellte sich das Konsistorium zu denen, welche