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sich nicht gewinnen ließen, überhaupt zn der Mehrzahl derVrchspicls-Eingesessenen? Die Gcsahr lag nahe, daß die„Brüder" sich separatistisch zu den übrigen verhielten unddas Band der Gemeinschaft mit ihnen mehr oder wenigerlasten. Allein dieses ist nie geschehen. Weit entferntsich zn trennen, wendet die Gemeinschaft der Brüder diesenferner Stehenden ihre rettende, die Schäden zu heilen suchendeFürsorge im besanderen zn. Offenbare Sünden und Lasterwerden auch hier nicht geduldet, die sich dessen schuldigmachen, werden vam Abendmahl ausgeschlossen, Wer den.Geize frähnt, Wucher treibt, wer im Streit und Zank mitfeinem Nächsten lebt oder ein unordentliches Wesen imeigenen Hanse duldet, verfällt der Rüge des Konsistoriums,Es kam vor, daß einzelne Kirchgänger während der Predigtans dem Kirchhofe stehen blieben, lim dieser Unsitte entgegenznarbeiten, wurden die Ältesten „die Schreibens erfahren", beauftragt, „deS Sonntago ihr Schreibzeug beisich zn nehmen und alle diejenigen, welche ans dem KirchHof sich aufhalten, während der Predigt schwatzen undreden, aufzuschreiben, damit sie hernach könne» bestraft werden," Die Förderung der Einzelnen in der christlichenHeilserkcnntnis läßt sich das Konsistorium besonders angelegen sein. Nicht nnr daß es auf eine rege Beteiligungder Kirchspielolente an dem Bormittags-Gottesdienst dringt,wobei die Säumigen ermahnt »verde», auch die Katechismno-Predigt am Nachmittag wird für die Teilnehmer möglichstfruchtbar zn machen gesucht. Wie am Vormittage, so habenauch an diesen» Gottesdienst die Kinder unter Leitung undAufsicht des Lehrero sich cinznfindcn und nach der Predigtauch Rechenschast zn gebe»» von dem, was sie gelernt habe»».Auch Erwachsene nehmen an der angestellten Katcchisationteil, allen voran die Mitglieder deS Konsistorinms, die inder Zusammenkunft vom 5, Februar 1595 „einhellig sicherbieten, daß sie sollen gefragt »verde»» des Sonn