daß Pastor Lnneschloß seine Stellung in dieser Geineinde-Versammlung stets als die eines Mitbruders und Mitältestcnbetrachtet Hab — Reben bei» Pastor treten als bestimniende»nd leitende Glieder die Älteste» uns entgegen, deren an-fangs, wie vben angegeben, nur zwei, ans unbestimmte Zeitgewählte, warein Am 29. März 1911 wird, „damit daßder Bau der christlichen Lurche desto besser bestehen möge",ihre Zahl verdoppelt; zn den älteren, Gerhard an der Bockund Laurentius vor dem Steg, treten noch Hinz»! Johannzn Vowinckel und Peter im Bracken. Die Pflicht der Alte-sten ist es, nebeil dem Pastor die Aufsicht über das Kirch-spiel zn führen, das zn dem Zwecke in Quartiere (Bezirke)eingeteilt wird. Ihnen liegt es nach dem Beschlüsse voml l. März 199l ob, „die christliche Permahnnng an de»jenigen auszuüben, die sich zum Tische des Herrn begebenwollen und noch gleichwohl in öffentlichen Sünden und Laster-leben", z» ihrem Amte gehört es nach dem Beschlüsse vom21. Juni 1992, daß sie (wahrscheinlich bei den Gliedernder Versammlung) „Umsragc thnn, was sie in der Predigtbehalten haben", auch fällt ihnen wohl die Aufgabe zu, dieJugend, wenn dies erforderlich ist, in ihren Häusern zuiatechisicren. stProt. vom 19. Febr. 1912.)
Eine eigentümliche Stellung nehmen die Diaeoncn ein.Tic bekleiden nämlich nicht, wie dies ans den Lonsistorial-Protokolle» hervorgeht, das ans der katholischen Zeit herüber-genvmmenc Provisorenamt, wenn sie auch zuweilen alsProvisoren bezeichnet werden, sie sind vielmehr dazu er-wählt, das im vnsistvrinm für die Armen gesammelteAlmosen zn vereinnahmen und auszuteilen, wie dies ansdem Protokoll vom 39. Rvvember li>95 deutlich hervorgeht,worin es heißt: „Reben dem so ist auch Jan zn derStockmannsmühlcn zn einem Diakon unter den Brüdern oderKonsistorialen, des Sonntags, wenn sie zusammen sein,eine Steuer zn sammeln verordnet worden, damit daß man
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