mysscn gcgene ind geordynert haue vß vnferm srycni bürgerguede gnat Steyns guedt. Ind iip den seinen vnrß altair,da vnse leue framve tzor noyt (Not) steht fall alle frhdaichsmhssc geschehn ho den elvhgen dagen ho vnr vnse vüralderevnr vnß ind vnr alle deghene de van vnserni gestechte verstorne shnt, ind vür alle christe gelolvige scelen. amen."Auch in der rcfvrinatvrischen Z,eit finden wir diese Vicariat-Stelle erwähnt, dach ist sie bald nachher in eine Lehrer-Stelle übergegangen.
Außer diesen und ähnlichen wehr äußerliche Tinge berührenden Schriftstücken ist uns ans jener Zeit nichts er-halten worden. Auf den: Gebiete des innertirchlichcn Gebenswird es in Sonnborn, wie anderswo gewesen sein: derLeuchter deS Evangeliums war unter den Scheffel gestellt,der Weg Air Seligkeit versperrt durch Menschensahnngen,die Kirche hatte ihre Licht- und Salzkraft eingebüßt. Abernach Gottes Erbarmen sollte es auch an diesem Orte wiederLicht werden; das GeisteSfeuer, das in Wittenberg durch M.Luther angezündet war, warf seinen Schein, wie wir gesehenhaben, auch in's bcrgischc Land, es sollte auch in die Gemeindezu Svnnborn dringen. Zu welcher Weise das Evangeliumvon der freien Gnade Gottes in Ehristo Jesu sich hier Bahngebrochen hat, ob auch hier wie in den umliegenden OrtenElarenbach und Andere das Wort verkündigt haben, darüberlassen uns die geschichtlichen Urkunden im Dunkeln, jedenfalls sind durch ElarenbachS und seiner Freunde Einflußdie Samenkörner eines neuen Lebens auch in diese Gemeindegetragen worden, die ihre belebende, neue schassende Kraftdann an manchem Herzen geofsenbaret haben. Bemerkens-wert ist die Stellung, die der damalige Pastor HermannWeimer zu dem neuen sich bahnbrechenden Glanbenslebeneinnahm, «vorüber uns hauptsächlich zwei Berichte vor-liegen. In dem Berichte der herzoglichen Visitationskom-mission vom Jahre 1SSV sdas sogenannte Erknndignngs-Buch)