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werden können. Es ist ferner unverkennbar, daß die Juden einegroße Verstandesschärfe, und zwar, daß sie praktischen Verstandhaben. Auch hier gebe ich zu, daß diese Eigenschaft in den unternSchichten auf eine den Christen unbequeme Weise wirkt, höher hin-auf sehen wir sie in den Erfolgen der Juden bei commerciellenund industriellen Unternehmungen; noch höher finden wir sie wiederin der Reihe unserer berühmten Lehrer der Rechtskunde, der Philo-sophie und der Mathematik. Blicke ich nun um mich in unseremStaate, so kann ich den großen Ueberfluß an geistigen und nament-lich praktischen Fähigkeiten nicht entdecken, der uns veranlassenkönnte, den Kreis, worin diese Fähigkeiten zu suchen sind, zu be-schränken oder zu verengen. Es scheint nur vielmehr ein Mangelan Fähigkeiten vorzuliegen, welcher die Erweiterung dieses Kreisesnothwendig macht. Hüten wir uns, meine Herren, vor der Vor-stellung, daß die Zulässigkeit und die Zulassung eins und dasselbeseien. Es gibt ja viele Christen, welche zulässig sind, und dochnicht zugelassen werden; nicht jeder Lieutenant wird Feld-Marschall,aber er kann es werden; nicht jeder Referendar wird Minister,aber er kaun es werden. Daß dem gesinnungstüchtigen Genie dieBahn erschlossen werde, das ist es, was ich begehre, und was ichfür die Juden auch deßhalb noch in Anspruch nehme, weil somanches Blatt unserer Geschichte von Juden-Verfolgungen einendunkeln Flecken trägt, den ich weggewischt zu sehen mich sehne.