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II. Abschnitt. Vom Beginne der französischen Fremd-herrschaft bis aus die heutige Zeit.
Z. 24. Die ersten Aahre der französtschen Htepuvtiköis 1798.
Die ganze alte Ordnung der Dinge ward über denHaufen geworfen und Tage großer Bcdräugniß brachenüber Dahlen herein, als im Jahre 1794 die Heere derfranzösischen Republik die Rheinlande besetzten. In denersten Tagen des Monats Oktober zogen die französischenTruppen heran. In der größten Angst beschworen dieVorsteher des Amtes Dahlen den Bürgermeister Hcinr.Fischermanns, daß er ins Hauptquartier der Franzosensich begebe, um Schutz für das Amt zu erflehen. Erunternimmt mit L. Grambusch die gefährliche Reise nachErkelenz, (gefährlich wegen der Menge der herumliegendenSoldaten,) wird wiederholt von Soldaten angefallen undkann sich nur durch Geldspenden ihrer erwehren. Dergewünschte Schutz wird ihm zu gesagt. Doch Dahlenwurde dadurch vor harten Bedrückungen nicht bewahrt.Von dieser Zeit an folgen sich Einquartirungen undDurchmärsche, Contributioncn, Steuern und Dienstleistunggen in fast ununterbrochener Folge. Schon am 5. Oct.1794 mußte eine Kriegskontribution gezahlt werden, und dieZahl der Kühe allein, die in den letzten Monaten des ge-nannten Jahres nach Jülich, Gladbach und Dnlken ge-liefert werden mußten, beläuft sich auf 245. Am 11. Oct.