ganzen Periode vorzutragen. Dies führte dazu, die neben-einanderstehenden Abtheilungen zu bilden, deren Inhalt in denUeberschriftcn angegeben ist. Bei einer späteren Fortsetzung derGeschichte mag den Verfassern derselben die Aenderung dieserAnordnung anheim gestellt bleiben.
Als Guellcn der Darstellung sind außer den Mittheilungender oben genannten Morscher und den Ivaechtler'schcn Auf-zeichnungen besonders benutzt die protollollbücher der Gemeinde-vertretung, die im Archive ausbewahrten Akten und die inden Versammlungen des presbyteriums am Drei-Lönigstageerstatteten Berichte der Vorsitzenden des Presbptcriums undder Gcmeindeanstalten.
Diese letzteren Versammlungen beruhen aus altem her-kommen. Es möge darüber folgendes hier eingeschaltet werden.
Seit der Vereinigung der lutherischen und reformirtenGemeinde im Jahre 1819 bestand der chcsondcre Brauch, zuAnsang jeden Jahres, in der Regel am Drei-Mnigstage, eineSitzung des Presbpteriums abzuhalten, in welcher die Reber-gabe des jährlich wechselnden Vorsitzes im Presbpterium undin den Vorständen der Gemcindeanstalten nach der festgesetztenReihenfolge stattfand. Dabei wurden von den abgehendenPfarrern die Jahresberichte über die ihnen unterstellte Ver-waltung erstattet, schwebende.Angelegenheiten besprochen undbevorstehende zur Beschlusznahme vorbereitet. Dieser Brauchist auch dann beibehalten worden, als in Solge Verlegung desBeginnes des Etatsjahres auf den 1. April der Vorsitz imPresbpterium nicht mehr mit dem 1. Januar, sondern erst mitdem 1. April jeden Jahres wechselte.
Lin geselliges Zusammensein beschließt diese für die ge-deihliche Entwickelung der Gemeinde überaus förderlichenSitzungen.