92 Der Briefwechsel zwischen dem großen Chnrfürsten von Brandenburg :c.
derosclbigen daß Kloster Groningen gegen ein ander aoguivakontGuet oder ein pilliges stücke geldes zu Kommen zu lassen, Allsokönnen Ew. Lbden uff jenes antwortlich nicht bergen, das zuforderstwir hier unter nohtwendig fernere Information einziehen mußen,Gestalt Wir zu dein behuef so paldt Verordnung« anstellen lassentind wollen fürders der fachen befindende beschaffenheit nach Vnszu oxpootoriron eingedenk verpleiben.
Wegen des letzteren wollen gegen Ew. Lden Vns, wen diefache zu Oßnabrügk Ihre gentzliche porkootion erlanget, auch dic-selbigc des aoguivaiont Gnets halber Künfftig sich mehreres heraus-lassen werden, also erweisen, daß Sie Vnsere zu Ihr tragendefreund bruederliche akkootion vcrspueren mögen.
Woltens zu freundlicher erclerung vermelden, Vnd verpleibendcroselbigcn zu befraglichen Diensten besten vermuegcnS bcflißen,Geben in Vnser Residentz Stadt Hannover, den 1 ^.priiis,^.ono 1648.
Christian Ludowig in. pr.(und noch 3 unlesbare Namen).Zugleich mit diesem Brief an den Churfürsten ging ein andrerBrief an den herzoglichen Vicekanzler D. Lampadins, einen überaustüchtigen, seinem Fürstenhaus sehr ergebenen Mann, ab, in welchemletzterer zum Bericht über die fraglichen Punkte an den Herzogaufgefordert wurde. Der Brief lautet wörtlich:
„Angefügt habt Ihr copeilich zu empfangen, was an Vnsder Durchl. Fürst Herr Friedrich Wilhelm Churfurst zu Branden-burg wegen des Hofes Schawen und des Hauses
Westerburg gelangen lassen, vnd Wir vns hinwieder daraufvernehmen lassen, vnd rosolvirst, was wir dann auß der den18 Nartii jüngsthin Vns von euch vnterthenig zugefertigten vndvon den Ehur Mainzischen vnd Sachsen-Altenburgschen Abgesandtenunterschriebenen kormnia. vnsres fürstl. Hauses Braunschweig vndLüneburg aoguivaiontis nicht ersehn Können, wie es mitder snporiorität erwehnter beeder orter, sodan derLehenschaft gemeldes Hauses Westerburg gehaltenwerden solle, So begehren wir an euch hiermit gnediglich, Ihrwollet sofort nach empfahung Dieses unterthenig anhero berichten,