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bereit. Es war in 15 Füsilier- n»d 2 Grenadier-Kompagnieneingetheilt, trng weiße Röcke mit rothen Aufschlägen, Lederhosen,lange weiße Strümpfe »nd Schuhe, aufgekrempte schwarze Filz-hüte mit weißen Borten, die Grenadiere hohe spitze Mützen; be-waffnet mar es mit Bajonnetgewehren; jeder Mann trug außer-dem an umgeschnallter Koppel einen Pallasch, eine Patronentascheüber der einen, einen Schnappsack über der andern Schulter, undjeder Grenadier in besonderer Tasche drei bis vier Handgranaten.Bei jeder Füsilier-Kompagnie befand sich eine Fahne, dem-entsprechend auch ein Fähnrich, der aber zu den Offizieren zählteund wie diese beritten war; im Gefecht saßen Hauptleute undSubaltern-Offiziere ab.
Am 20. Mai schiffre sich das Regiment in Ulm ans zahl-reichen Fahrzeugen ein. Frohen Rinthes fuhr es donanabwärtsdem Feinde der Christenheit entgegen, wurde in Wien vomPrinzen Eugen besichtigt, für eins der schönsten Regimenter derkaiserlichen Armee erklärt, und rechtzeitig traf es ans dem Kriegs-schauplatz ein, um an den Schlägen gegen die türkische Machtrühmlichen Antheil zu nehmen.
Die erste Entscheidung fiel am 5. August bei Peterwardeiu.Prinz Eugen hatte soeben mit 72 Bataillonen und 187 Eskadronsdie Donau überschritten und das verschanzte Lager bei Peterwardeiubezogen, als der auf 250 000 Mann geschätzte Feind auch schonMiene machte, ihn anzugreisen. Allein der Prinz war nichtgewöhnt, sich angreifen zu lassen, ohne Zögern traf er die Bor-kehrungen zur Schlacht. Sie begann des Morgens 7 Uhr mitWegnahme einer Batterie und glücklichem Kavalleriegesecht, danngriff auch die Infanterie des Hanpttreffens in den Kampf ein,die des rechten Flügels indessen, die sich in acht Kolonnen durchdie Zwischenräume der Schanzen ziehen mußte, stieß schon aufden Feind, ehe sie zum Aufmarsch kam, wurde in Front undFlanke heftig angefallen und trotz außerordentlicher Tapferkeit indie Schanzen zurückgedrängt. Schnell half Prinz Eugen, indemer einen Theil seiner über die türkischen Reitergeschwader bereitssiegreichen Kavallerie gegen die nnbeschützte feindliche linkeFlanke warf und Tod und Schrecken in die Reihen des Feindestrug. Die von Neuem vorgehende Infanterie brach in blutigemHandgemenge jeden weiteren Widerstand; die fliehenden Türken