Druckschrift 
2 (1890)
Entstehung
Seite
176
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er am 19. März 1833 dem Allgemeinen Kriegs-Departement des Kriegs-ministeriums zur Dienstleistung überwiesen. Ein Jahr darauf, 1834,zur Abtheilung des Jnvalidenwesens kommandirt, wurde er zum Haupt-mann II. Klasse befördert und am 28. März 1839 als Capitain indas Kriegsministerium versetzt. Mit besonderer Hingabe, regem Eiferund Fleiß wirkte er in dieser Stellung nur einige Jahre, da er aucheine angestrengte geistige Thätigkeit nicht mehr zu ertragen vermochte.Neben den Schmerzen, die ihm die alte Wunde verursachte, wurde ervon einem Nervenleiden geplagt, welches ihn zwang, seinen Abschiedzu erbitten. Am 22. März 1844 erfolgte seine Verabschiedung alsMajor mit der gesetzlichen Pension. Auf Befehl seines ihm huldreichund gnädig gesinnten Königs erhielt er auch Wohnung im Invaliden-Hause, woselbst er bis zum Ende seiner Tage verblieben ist. Mitseinem Uebertritte in das Jnvalidenhaus findet das Leben Philippsals Soldat seinen Abschluß.

Was sein Privat- und Familienleben betrifft, so ist zu erwähnen,daß er sich im 35. Lebensjahre, am 16. Juli 1829, zu Glogau mitCäcilie Johanna Franziska, Tochter des Präsidenten der Ober-Rech-nungs-Kammer Heinrich Peter Hulderich v. Beguelin"), vermählte.Die Erwählte, die von ihren Zeitgenossen allgemein für ein Ideal be-zaubernder Schönheit und weiblicher Anmnth gehalten wurde, wareine Frau von hervorragender geistiger Begabung, hoher Bildungund liebenswürdigem, einnehmendem Wesen. Auch Verfasser, der inseiner Jugendzeit im Jahre 1838 den Vorzug gehabt hat, diese all-gemein beliebte Frau persönlich kennen zu lernen, erinnert sich nochheute lebhaft ihrer wunderbaren Anmuth, Liebenswürdigkeit undHerzensgüte. Philipp lebte mit ihr in der allerglücklichsten Ehe. Dasseltene Glück dieser leider kinderlosen Ehe war aber nur von kaum

*) 2. Beguelin. Preußischer Adelsstand vom 20. November 1786 fürNicolaus Beguelin, Professor und ehemaligen Hofmeister des Königs FriedrichWilhelm III., Mitglied des großen Raths zu Biel in der Schweiz. Von seinenNachkommen haben mehrere Familienmitglieder dem Preußischen Staate als höhereCivilbeamte gedient.

Das Wappen besteht aus quadrirtem Schilde. B. u. G. Feld I und IV einegoldene Lilie, II und Iii eine rothe Schlange. Schildhalter zwei goldene Greife.Auf dem Helm eine goldene Lilie.