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wurde mit besonderer Sorgfalt geleitet; den ersten Unterricht erhielt erdurch einen Hauslehrer, den späteren auf dem Gymnasium. Nachdemer die Prima absolvirt hatte, wollte er zu Ostern 1813 die Albertinabeziehen. Da erschien der denkwürdige Aufruf des Königs FriedrichWilhelm III. an sein Volk. — Des hartgeprüften Königs Worte ent-zündeten die Flammen der Begeisterung auch im Herzen des jungenStudenten. Getrieben von glühender Vaterlandsliebe, gab Philippdas Studium ans, trat als freiwilliger Jäger beim Detachement desGarde-Jäger-Bataillons ein und nahm als blühender Jüngling anden Freiheitskämpfen theil. Schon in der ersten Schlacht, in welcherer mitfocht, bei Großgörschen am 2. Mai 1813, wurde er am linkenOberschenkel schwer verwundet. Während einer vicrmonatlichen ärzt-lichen Behandlung ini Kriegslazareth erfolgte die Heilung seinerWunde mit einer unbedeutenden Verkürzung des linkes Beines. Fürden Felddienst dennoch als tanglich befunden, kehrte er Anfangs Sep-tember 1313 vom Lazarcth zu seinem Truppentheil zurück. Gleichdarauf wurde er, am 8. September, zum Secondelieutenant des Garde-Jäger-Bataillons ernannt. Leider war es ihm nicht mehr vergönnt,bei der Fortsetzung des Krieges 1813, den Gardejägern, zu denen ersich auf den Ruf des Königs freiwillig gestellt und in deren Reihener gekämpft und geblutet hatte, noch ferner anzugehören. Sein hinkenderGang machte eine weitere dienstliche Verwendung bei der Garde un-möglich und veranlaßte seine Ueberweisung zur Linieninfanterie. Be-reits am 14. September erfolgte seine Versetzung zum westpreußi-schen Jnfanterie-Regimente Nr. 7. Bei demselben verbrachte er denAusgang des Kriegsjahres 1813 und nahm Theil an den Schlachtenbei Dresden und Leipzig. Im folgenden Jahre ging er mit dem Re-giment nach Frankreich, machte die Schlacht bei Laon und das Gefechtbei Jeanvillers mit, während er im Kriegsjahre 1815 in der Schlachtbei Ligny kämpfte.
Vom Kriegsschauplatze zurückgekehrt, wurde er am 10. Juli 1816zum 2. schlesischen Infanterie - Regiment Nr. 11 versetzt und nachlOjähriger Dienstzeit am 15. März 1823 zum Premierlieutenant be-fördert. Da indeß die Folgen seiner früheren schweren Verwundungihn allmählich hinderten, den angestrengten Frontdienst zu leisten, wurde