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Nach Verlauf von 1^/2 Jahren, schloß Fabian am 10. Februar1665 die zweite Ehe mit Anna Regina von Schmittmer*), Tochterdes am 4. Juli 1654 verstorbenen Doktors der Medizin Ahasverusvon Schmittmer'^') und der Anna Regina Fahrenheid.-^) IhreGeburt fällt auf den 21. März 1648. Frühzeitig eine vaterloseWaise, wurde sie von ihrer Mntter in der einfachsten Weise erzogen.Regina von Schmittmer war eine ideale weibliche Erscheinung, vollSanftmuth, Herzensgüte und aufopfernder Menschenliebe.^) Ihrenedlen Charakter bewies sie zuvörderst dadurch, daß sie gleich nachihrer ehelichen Verbindung, der Erfüllung ihrer heiligen Pflicht alsStiefmutter gedachte und die Rückkehr des früh der Mutter beraubtenKindes der ersten Ehe nach dem Vaterhause veranlasste.
Fabian, der verwaiste Sohn erster Ehe hatte nämlich seit seinerGeburt und dem Tode seiner Mutter 1Jahre die zärtlichste Pflegeseiner Großmutter genossen-und fand nun in der jungen Stiefmuttereine wahrhaft treue Mutter.
Mit dieser vortrefflichen Frau lebte Fabian in der glücklichstenEhe, die durch 8 Söhne und 4 Töchter gesegnet war. Vier Söhne
") Die Angabe im Preußischen Archiv, höchst wahrscheinlich von vr. Hennigherrührend, daß Fabian in zweiter Ehe mit Cathnrinn v. Bohen vermählt ge-wesen, kann auf Grund der Familiennachrichtcn nur als irrthümlich bezeichnetwerden! Auch ist die dritte Gattin von dem genannten Familienforscher nichtangegeben.
v. Schmittmer, ein Nürnberger Patrtziergeschlecht. Hans v. Schmittmer,Patrizier zu Nürnberg, Erbherr ans Wassertrudingen, vermählt mit Barbaravon Anspach. Andreas, geboren 1494 zu Nürnberg, kam 1530 nach Preußen,wurde Bürgermeister zu Königsberg, s 1565. Sein Enkelsohn AhasvernS v. S.,geb. 1618, 1 1654, war Doktor der Medizin in Königsberg. Die Familie erscheintsehr oft ohne Adclsprädiknt. — Die auf der Wallenrodt'schen Bibliothek vorhandeneStammtafel dürste ein Ueberrcst der verschwundenen Sammlung von HeinrichBarth sein.
Die Familie führte als Wappen im silbernen Schilde einen aufgerichtetengoldenen Mwcn, der mit den Pranken einen Anker hält. Helm bewulstet; zwischenoffenem Fluge ein wachsender g. Löwe.
Regina Fahrenheid ehelichte in zweiter Ehe den Consistorialrath Rcimann,ff am 30. Januar 1664.
f) Fabian K. v. H. der Aeltcre rühmt in einem lateinischen Gedicht ihrvortreffliches Herz und Gcmüth.