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daß in Folge besonderer Eitelkeit, um nämlich dem Rittergeschlcchtederer „von Hofen" und „von Hoven" angehören zu wollen, jene un-berechtigte Schreibweise angenommen worden ist. Jene Eitelkeit dürftevornehmlich die Ursache sein, daß mehrere Descendenten den Namen„Kalan" nicht geführt haben") Eine andere Ursache für die Ver-leugnung des Urnamens, an die man denken könnte, bleibt deshalbausgeschlossen, weil die Mitglieder der bereits in männlicher Descen-denz erloschenen Familie „Kalan" und die der noch lebenden Calowwährend einer Dauer von vielen Jahrhunderten bis zur Gegenwartstets nach höheren Idealen gestrebt haben und bemüht gewesen sind,den guten Klang des Namens zu erhalten und den Namen mitEhren zu führen.
Je mehr Verfasser sich im Laufe der Zeit in das Studium derFamiliengeschichte vertiefte, um so mehr empfand er auch die ganzeVerdrießlichkeit, welche die verschiedenartige Führung des Familien-namens im Gefolge hatte. Sein Bestreben war deshalb seit einerReihe von Jahren besonders darauf gerichtet, in diesem unseligenNamen-Wirrwarr einigermaßen Ordnung zu schaffen. Zu diesemZwecke regte er s. Z. bei dem Senior Major a. D. Wilhelm v. Hovendie Berufung eines Familientages an, ohne aber einen Erfolg zu er-zielen. Nachdem jedoch das Seniorat nach dem Ableben jenes aufden Verfasser übergegangen war, nahm er den früheren Gedankensofort wieder auf und berief nun seinerseits einen allgemeinen Familien-tag nach Berlin, um eine definitive Regelung dieser Angelegenheitherbeizuführen. Der Familientag kam indeß nicht zu Stande. Docherklärten die meisten Mitglieder sich bereit, den Namen „Kalan",aber nur unter Beibehaltung ihres bisherigen Namens „v. Hofen",„v. d. Hofen", „v. Hoven", annehmen zu wollen.
Inzwischen erging an den Verfasser „als den Historiographender Familie" vom Königl. Heroldsamte die Aufforderung, „über die
") Hierzu gehören namentlich die in Rußland lebenden Nachkommen desAhasverus K. v. H., die sich noch gegenwärtig nur „von Hofen" und „von Hoven"nennen. —