Druckschrift 
[1] (1890)
Entstehung
Seite
132
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sendet eine Dichtung, verbunden mit einer Ansprache in Prosa, ImOriginal ist die Ansprache kalligraphisch, die Dichtung gedruckt aus-geführt, Das sonderbare Machwerk mag hier eine Stätte haben'

(Gedruckt)

„An

den Herrn Drotonotarium Kobalt,?

HochedelgeborenZUDöslin

bey Gelegenheit seiner ehelichen Verbindungmit

der DemoiselleDalorvam ?ten Tkpril 1775.

(Kalligraphirt)

Bester Freund!

Den ich schon in meinen jugendlichen Jahren liebte, den michnach einer langen Bekanntschaft die unwiderstehliche Macht der Sym-pathie schätzen lehrt' Dich sehe ich heute den Tag erleben, welcher dasZiel Deiner eifrigen Wünsche bestimmt. Deine Geliebte versichert Diröffentlich die Treue, welche Ihr Herz schon lange an Dich gefesselt.Ich sehe die innere Zufriedenheit Deiner Seele, und wie die höchsteStusse des Vergnügens sich Deiner Sinne bemeistert:

(Gedruckt)

0! gönnt' aueb mir cker blimmelLolob ein Dlüok,

Din Dbenbilck von Deiner Kobönen!

lob würck miob niobt, nacb kteiebtbnm sebnen,

Dm sankter lZliok

^us Ibrein bellen ^.ug vvär mir cker gan?e blimmel,

lob rvurcl ckas rausebencke Getümmel

Der ^Vslt nnel clio Zerstreuung lliebn:

Nein einziges Demübn

^Vär, ibre Dürtliobkeit ?u krönen.