Druckschrift 
[1] (1890)
Entstehung
Seite
81
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Kalawschen Testaments-Akteu nach bereits früher angestellten Recherchennicht aufzufinden gewesen.-)

Nur ein Extrakt der Urkunde über das Stipendium ist vor-handen und lautet'.

Endlich habe ich auch den Meinigen und denen Studiiszum Besten dieser Stiftung zu hinterlassen dienlich befunden,daß noch ein Tausend Thaler auf Interesse sicher angethauund die Interessen 60 Thalcr als ein immerwährendes, be-ständiges Stipendium meinen studirenden Söhnen, wie auchmeinen Nachkommlingen und Kindersöhnen, welche beim Studirenbleiben und es so weit gebracht, daß sie beim rsekoroaoalleinias immatriLulirot werden, zwei Jahre nach einanderrichtig ausgezahlet, und darin die Ordnung also, wie sie nachdem Alter aufeinander folgen, in Acht genommen, wenn auchmeine Söhne und Kindersöhne, dessen zwei Jahre genossen, abernoch keine Beförderung erlangt, dieselben in vorbesagter Ordnungwieder zur Perception admittiret, wenn aber keine äescenllontss,hingegen dürftige Wittwen und Waisen unter meinen Freundenvorhanden wären, denselben dieses Stipendium in gleichenpartes zu vertheilen, zugewandt, wenn aber auch solche Personennicht vorhanden, nach Gntbefinden Eines Stadt-Magistrats imKneiphof einen oder zwei Stndiosis von guter Hoffnung diesesStipendium conferiret werden soll."'^')lieber die Höhe und Verwendung der errichteten Familienstiftung,die sicherlich ein höheres Capital als das Stipendium reprä-sentirt hat, konnte Verfasser eine offizielle Aufklärung nicht erlangen.In dieser dunklen Angelegenheit bleibt jedenfalls die Frage offemwo ist das im Jahre 1705 behufs Gründung einer Familien-

'") Schreiben des Stadtgerichts, datirt vom 14. Mai 1379.

Extrakt aus des Königlichen Raths und Obersccretarii Daniel Kalaunachgelassenen Testaments

ct. ci. Koenigsberg, d. 13. Octover 1705oonvorciat.gez. Wecker.

Für gleichlautende Abschrift Kvcnigsberg, d. 25. Mai 1842.

10. L. Königliches Stadtgericht.

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