Familie erhalten worden.") Dem geehrten Herrn Geistlichen gebührtfür diese Pietät der Dank der Kalau oom Hofe'schen Familie, denich hiermit Namens derselben ausspreche.
2) Pa»l, geboren 1568, Stammvater der zweiten Linie, widmetesich dem Handelsstande, ging nach Polen, ließ sich in Kowno niederund gelangte zu einem besonderen Ansehen. Durch seine im Jahre1603 vollzogene eheliche Verbindung mit Dorothea Johanna, Tochterdes reichen Konsuls, späteren Bürgermeisters zu Kowno, JohannHoffmann, kam er in den Besitz eines nicht unbedeutenden Vermögens,welches er durch Sparsamkeit und intelligente Verwendung zu ver-mehren gewußt hat."")
Paul starb als angesehener Kaufherr und Senator von Kownoim Jahre 1625 und hinterließ 6 Söhne. (S. S. 51.)
3) Valentin, geboren 1570, Stammvater der dritten Linie, ver-brachte seine Jugendzeit in Preußen, woselbst er eine akademischeBildung erhielt,""") ging später nach Polen und ließ sich in Kownoals Apotheker nieder. Mit Dorothea, Tochter des HandelsherrnJohann Lauterbach,ch) vermählt, hinterließ er 3 Söhne und eine Tochter.sS. S. 65.)
Matthäus und Marcus, wahre Meisterwerke der Sculptur, Erzeugnisse der Nürn-berger Holzschnitzerei des XVII. Jahrhunderts, die die Bewunderung so mancherKenner hervorgerufen hat.
-) Schreiben des Pfarrers W. an den Verfasser:
Währungen, 3. 1. 1373.
Bon dem Kurfürstlichen Quästor Peter Kalau existirtc in hiesiger Kirche einseines Denkmal, das der Unterzeichnete noch gekannt hat, das aber bei Renovirnngder Kirche abgenommen werden mußte. In der Mitte desselben'(Alles in schönsterSkulptur) befand sich das Brustbild in baut rollst' des Peter Kalow in seinerAmtstracht. Dieses habe ich, als ich Pfarrer wurde, aus den Trümmern hervor-gehoben, entsprechend berahmen lassen, und in der Kirche in einer Nische aufgehängt.
gez. Waudke, Pfarrer.
Nach Familicnnachrichten und den Intonationen der W.'schen Biblio-thek zu Königsberg und aus dem Extrakte des Archivs zu Warschau.
Valentin studirte 15S0 auf der Albertina zu Königsberg..
1) Lauterbach, altes angesehenes Geschlecht, in Ostpreußen (Königs-berg) und in Polen (Koivno) ausgebreitet und bedienstet. Der polnische Zweigführte den Adel mit nachstehendem Wappen: Im rothcn Schilde ein weißer, vor-wärts gehender Hund mit goldenen: Halsbande. Helm gekrönt; wachsender Hund.