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Geschichte der Familie Baetcke
Entstehung
Seite
149
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„öod) entfpräd)e öiefe ZIr=Befd)äftigung, mie er öen £anöbau nannte, 6er ZDal)r=„Ijaftigfeit Deines (Efyaracters am beften. Soll öas beifen, mer in öen gelehrten„Steinben fortfommen mill, muf ein (Efyarlatan, 6. 1). ein Spitsbube fein? ....

„peute ZITorgen bei öiefem Ziebel fd)Iugen Bucf)finfen unö Droffeln„befonöers laut. ZDie freute id) mid) öes ©eöanfens, öaf Du pielleid)t uon„ähnlichem (Sefange ermeeft müröeit. bas (Behob, fo naf)e, öaf Du öie Bogel„uon Deinem Bette aus hören fannft? Schliefe Did) öer belebten unö unbelebten„Ztatur, öem Efimmel mie öer Eröe nur red)t innig an, beobachte fie,' uergleidje,„erfenne in Allem Deinen Sdjöpfer, öer fid) Dir öurdj feine ZDerfe offenbart, unö„öurd) fie 511 Dir freunölid), ergaben, merrn aud) lautlos meiftens, fprid)t. Daun„f)aft Du ein in jeöer Ejinfid?t befrieöigenöes <3efd)äft unö 3a>ei rcdjt forgenlofe,„fröhliche Stuöentenjafyre uor Dir. Perbauerft Du, ö. 1). roillft Du pon öer (Eröe„nichts, mie Deine Zcaf)rung, öann märe es ein trauriger Beruf. Doct), Ijier tjaft„Du es fd)marj auf meif, öies ift ein Probejahr!" ....

„30. ZZtärs f8f9-

„ZDie traurig jeöes <Befd)äft, tuenu man es als <3mecf, nicht als Büttel„öes £ebens betrachtet! ....

„Du h^ft fü^lid) einen ©hierarjt geholt. ZDenn Du eiuft einen eigenen„Piehftanö beftft, fo laffe foldje ZHänner in Buhe. Erfranft öas Diel), fo liegt„öas natürlich an ©rünöen, üielleidjt an feiner Behanölung, pielleid)t mar öie„ZDitterung 511 naf, 31t falt, öie Ställe öumpfig oöer sugig, öas glittet peröorben,„öas IDaffer fd)Ied)t u. f. m. Sieh auf öie äußeren Peranlaffungen, entferne öiefe,„unö traue öer Chierheittunöe, infofern fie auf Zlrjneimitteln unö nicht auf Diät„beruht, gar nichts 511. Das t a " n «icijt für fid) fpredjen, muf fid) allen

„ZTCifhan Ölungen untermerfen, öaher öer Zlrjt, h u 'bigt er nur öen Vorurteilen„öer Befifer, öen gröften Sd)aöen anrichten fann, ohne feinen Huf einjubüfen.„ZDie bei öen ZTtenfd)en, belaften fie öie Zcalur mit öem unglüdlid)en Berlaufe,„redjnen aber fid), nid)t öer Ztatur, öie günftigen (Erfolge an. ... .

„(Es ift in allen Dingen, öie man öurd)3ufefen münfd)t, midjtig, öaf man„fid) uon pornhereiu öas Bed)t porbehält, öarauf surüd^ufommen. Die ZTCenfd)en„änöern ihre Anfid)ten unö ihre Zceigungen fel)r oft." . . .

„10. April 1819*

„ZDie gerne begleitete id) Did) auf Deinem Pfaöe öurd) Dein ganjes„£ebeu! Dod) ^reuöe machft Du mir aud) fo, unö menn id) fie nid)t in Deiner„Zcähe geniefen fann, fo liegt öas öaran, med id) nad) meiner Anfid)t öen„falfd)en £ebensroeg eingefd)lagen h^be, uid)t Du, Du glaubft nid)t, rnie öas„Staötleben auf mir laftet! ....

„Du mirft oft im £eben empfinöen, öaf man mit großer Bnftrengung„unö Aufopferung feine Sd)ulöigfeit thun fann, ohne öaf es beadjtet mirö.„(Eigentlich hebert ja öie ZTlenfd)en red)t. ZITan liegt nur feiner Pflicht ob. Es„gleicht fid) öaöurd) aus, öaf Züeinigfeiten uns oft h°t angerechnet meröeu.„Ein Vernünftiger jählt auf beiöes nid)t." . . .

„fo. April 1819*

„Alles ift Sad)e öer ©eiPohnl?eit, pielleidjt felbft öie ©ugenö. Das £ernen„toöter Sprachen, pon Rahlen unö Zcamen mad)t öumm. Das <Beöäd)tnif mol)l,„nid)t aber öie eigene Beobad)tungsfäl)igfeit, nid)t öie Zlrtl)eilsfraft, meröen„entmicfelt. Du fiehft öas an faft allen unferen fogenannten (Belehrten. Sie taugen