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Geschichte der Familie Baetcke
Entstehung
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„ju erleichtern. Du, bünft mich, t?atteft öiefelbe Kbficht, unb mir alle, glaube ich,„haben unfern gmecf erreicht. Diele unfere ©rauer rechtfertigenbe ©rünbe fönntc„ich anführen. lüürbe ich Dir bamit aber ein gutes Beifpiel geben, mürbe es„uernünftig, banfbar gegen ©ott fein, ber mie immer auch h' er ' n QÜtig gemattet„hat? ©rieb Dich nicht bie eigene Cuft 5U biefem ehrenuollen, fieberen, frieblidjen„Berufe, ift biefes ©efchäft nicht ebenfo fehr ber ©efunbljeit, mie Deiner moratifchen„Kusbilbung förberlicb, bift Du nicht in einer gan5 nahen, gefunben ©egenb, bei„guten beuten, haben mir nicht bie 2tusficht, Dich oft mieber an unfer fjerj ju„brüten? Siehe, fo hat Ellies jmei Seiten. Du bift fo gut, Du mirft bie aus*„mahlen, melche Du cor ©ott uerantmorten fannft. IPas mich bebe); am mehrften„tröftet, bas bift Du felbft. Dein fräftiger, gefunber Körper, Dein flarer, faft„fdjon reifer Derftanb, cor allem Dein ausbauernber, fefter, auf's ©ute gerichteter„lüille, fie finb mir eine Bürgfdjaft für Deine <gufunft. Du Eyaft feit f84<2 in„jebem 3 a hre gefehen, mie manfertb jeglicher Befits ift. 3 n Deinen ©igenfhaften,„liebes Kinb, haft Du ein (Capital, melcfjes ju erhalten größten ©heils in Deiner„ITTacht fleht, beffen beffercr ©heil für bie ©migfeit ausreicht, benn fein ^euer,„fein IDetter, meber Diebe, noch JDühler fönnen es Dir rauben. . . .

„. . . . Dur fröhlich, muthig uormärts, theurer Sohn. Bie »erjagt!„Du mirft Deinen IDeg fcfjon machen. Du haft bie fo nothmenbige ©igenfehaft„non Deiner Klutter geerbt, mit allen ZTTenfchen fertig merben 5U fönnen. Das„ift für Dein ^ortfommen eine grofe ©rleid)terung. Ueberbies bift Du ausbauernb„unb fanft mie fie. Bilbe Dich h^rin immer mehr aus, unb nicht nach t>en„jungen beuten, bie es für einen Porjug halten, red)t aufbraufenb 511 fein, ©s„ift bas eine Dummheit, eine KohhKt. IDerbe nie heftig, bift Du es aber leiber„einmal, fo fprid] unb hanble bann nicht. Die Pernunft ift ein fehr faltes„IDefen, f^i^e jerftört fie fogleid). Pur menig Kugenblicfe gemartet, unb Du h a ft„mieber Deine bjerrfhaft über Dich. 3^1 n>ei-'be noch oft auf biefen ©egenftanb„jurücffommen, benn ich felbft habe bert großen fehler ber bjeftigfeit, ber mir„uiel Schaben unb Keue fdjon uerurfadjt, mogegen id) gemaltig unb fchmerslid)„fämpfte, benn ich jügelte mich 3» fpät, unb bin immer noch nidjt mein eigener„£jerr unb KTeifter. Bimm Dir im Sittlichen Deine Klutter jum Kluft er, fie ift„eine nollfommene Jrau, nicht mich! Bun 5um jmeiten Klale „eine gute Pacht"„aus ber gerate. Bete, b. h- erhebe jeben Kbenb Dein ©emiith 5ur ©emeinfehaft„mit ©ott, Überbenfe Dein tägliches £eben unb faffe ben ©ntfhluf, nichts Böfes„3U thun unb nichts ©utes 3U unterlaffen. Sediere Kufgabe ift fernerer, um-„fangreicher mie erftere. Böfes mirft Du fo leiht nicht thun, aber beobachte„Did), bift Du unsufrieben mit Dir felbft, fo mirb eine llnterlaffungsfünbe bie„Urfahe fein. — 3 m »ollen Umfange gut fein, ift md)t leiht! Klein heifefter„DDunfh ift, Dih h^r unb in alle ©migfeit glücflih ju miffenl

„3ef5t pielleiht nur noh 23 ©age unb ich münfhe Dir mieber münblih„eine gute PachtI 3^ befehe fo oft Dein Daguerreotyp1"

„Freitag, f6. Klärs f.8^9.

„IDären mir burh einen electrifhen ©elegraphen uerbunben, mer meij?„ob ih ihn niht fh°n einmal benutzt hätte. IDie felpre ih mih nah Deinem„Briefe! Pur recht umftänblih »on ber erften bis 3m legten Kanute Deines„P?ahens mie Shlafens an jebem ©age!..... ©eftern begegnete ih profeffor„Ulrich* ©r fprah »on Dir, lobte Deinen ©ntfhluf, meinte, bei Deiner Kusbauer„hätteft Du Dir mohl bie nöthigen fpradhhen Kenntniffe 3um Stubiren ermorben,