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Geschichte der Familie Baetcke
Entstehung
Seite
109
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„©rufe Dr. Buef recft freunölicf ron mir. ©s foll mir fefr angeneftn„fein, menn icf erfreuliefe Hacfricften über ifn rernefmen fattn. ©benfo griife„paus ©räpel unö 3 e ^ e Xenötorff, trenn Du ©elegenfeit faben follteft„fie 5U fefen. IDie Detter Sdjucfmaefer mir fefreibt, ift 3«tt2 gliicflicf

„ron einem KTäöcfen entbunöen troröen, ftatte ifr alfo meinen üetterlicfen <SIücf=„rrunfcf ab, trenn fie es fief gefallen laffen trill, unö Deine ^rau niefts öagegen„fat. Daf Dr. ©riffon juriid ift, erfufr icf öuref ©milie.

„Hnferm guten Bruöer 3 u ^ u 5 fieft es ganj äfnlicf, öaf er Dir in„Deinen Höffen fo freunölicf gefolfen fat. 3 <f t?offe, öaf öergleicfen Unglücfs«„fälle Did) nieft trieöer betreffen treröen, unö öaf öcr Segen ©ottes Dicf bei'„allen Deinen HTüfen unö Sorgen begleiten trirö. KTöge Dir eine gliidlidje ©fe,„gefunöe "Kinöer, ein forgenfreies Husfonimcti nebft ©efunöfeit unö <3ufricöcnfeit„befcfieöeit fein!

„Batfe jeöem ab auf fier 5U fommen, oöer trenn fie Dermögen befifen,„ratfe ifnett, fid} öem Kaufmanusftanöe 511 triömen. Hucf öiefer fat fd]on feine Saft,„öie glänjenöen Reiten ftnö nieft mefr. KTir ift es freilid] foireit geglüdt, öod} fabe„icf auef mein ©feil 311 tragen gefabt, unö fabe nur befonöers günftigen Um-„ftanöen meine jefige Sage 3U öanfen. Don \\2 Deutfcfen, öie fief fier in„gacuapan unö Kliraöor rtaef unö naef rerfammelten, ftnö nur noef \2 fier„anfäffig. ^ünf öarott betreiben 2lcferbau, ^uderrofr, Kaffee, Klais unö ^rijoles„(eine Krt Bofnen), öie übrigen arbeiten bei uns als fjanörrerfer. Sie faben„ein gutes Husfommeu, aber mit Kusnafme öer gefefiefteu ffanömerfer fiuöet„ofne beöeutenöes Capital feiner fier ein Kusfommen. Befilst man aber Capital,„fo fud]e man fief lieber ein Sanö aus, iro eine beffere Begierung epiftirt als fier,„oöer am beften, man bleibe im Baterlanöe,

„3ft Buöolpf Scfmarfe trieöer einmal bei Dir getrefen? ©r mar„immer ein lieber 3 un 9 e i mirö er mofl fefon 5um KTanne ferangereift fein.„Sollteft Du ifn mieöcrfefen, fo grüfe ifn rielmals unö bitte ifn, mief feilten„©efefmiftern 3U empfeflen.

„D od} nun lebe mofl, mein lieber ©uftar, grüfe Deine liebe ,frau,„unö gieb Deinem Kinöe, rielleicft fefon Kinöern, ferjliefe "Hüffe ron mir. BTöge„Deine 2lrbcit ftets lofnenö für Dicf fein!

„Sdjreibe reeft balö mieöer Deinem Dir mit ferjlicfer Siebe juge*„tfanen Bruöer

„^Eanj."

„KTeine Höreffe ift öie alte."

2ln feine Scfmägerin ^rau ©milie Baetde, geb. Hbenörotf.

„<gacuapau, 25. KTay

„Kleine liebe ©milie!

„Der Heberbringer öiefes Briefes ift £jerr llöolpf Pfilippi aus Bremen,„mein guter, lieber Jreunö unö ein fefr netter KTann. ©iner meiteren ©mpfefluug„mirö es nieft beöiirfcn, um ifn eine freunöliefe Kufnafme bei Dir fiitöeit 5U„laffen. Huf feiner Bücfreife ron KTepico nadi Dera^Cruj blieb er ca. ad)t Cage„bei mir in ^acuapan unö faft Du fo au ifm abermals ^emanöen, öen Du„naef persensluft ausfragen fannft. ^ür Buöolpf überbringt er eine meöicinifcfe