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Gronenberg) auch mit auf dem Schildrand. Sein Zweck istder des verstärkenden Schildbeschlags').
3) Helmzier: scliw. Adlerflug mit s. Lindenblättern bestreut.
Falsch ist es, Letztere „Herzen" 5 ) zu nennen; man behing
die Ziemire nicht mit Herzen, sondern mit wirklichem Lauboder mit an Drähten hängenden Blech- (auch S-) Blättern(siehe die Ziemire von Thüringen, Hohenlohe, Henneberg etc);eine Zahl anzugeben, ist unheraldisch, man behing oder be-malte eben die Sachsen der Flügel und diese selbst mit sovielBlältern, als Platz hatten.
Für den Flug finden sich auch andere Farben, doch istdie Regel schw. gewesen.
4) Helmdecken: schw. s.
IV. Aspermont. 3 )
1) Schild: s. Kreuz in R. Zum 1. Mal im Siegel Emichs VII.1479 (1466 war die Herrschaft an Leiningen gekommen); stetsals Mittelschild geführt, obwohl dieser Platz eigentlich demStammwappen (Lein.) zustand.
2) Helmzier:
a: s., g. gekrönter Adlerrumpf zwischen 2 r. flammenspei-enden Büffelhörnern.
b: s. Kreuz in r., g. gerändertem 6 eckigen, an den 5 freienEcken mit Pfaufedern besteckten Schirmbrett.
a. wurde in älterer, b. in neuerer Zeit geführt;
a. zum 1. Mal (bunt) im Pfälz. Lehenbuch 1522, auf Siegeln 1586 (Emich VIII. (IX?) bzw. XI.); Joh. Karl Aug. und
') Hohenlohe, Adler, lb77, S. 24, sagt: „Dass durch solche .Meiallbeschläge
die holz. Kampfschildc an Festigkeit gewannen, ist einleuchtend," und nennt dies
gleichzeitig eine „geschmackvolle Decoration"; O. T. v. Hefner, Siebmacher I. 3.
S. 15, nennt es auch eine „Verzierung"
-) nach der herzlörmigen Gestalt der Liudoublätter.
a J in Lothringen, zwischen Cominercy und St. Mihiel, nicht das in Grau-bündten (Zur. Wappenr. No. 171).