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2 (1891)
Entstehung
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Gronenberg) auch mit auf dem Schildrand. Sein Zweck istder des verstärkenden Schildbeschlags').

3) Helmzier: scliw. Adlerflug mit s. Lindenblättern bestreut.

Falsch ist es, Letztere „Herzen" 5 ) zu nennen; man behing

die Ziemire nicht mit Herzen, sondern mit wirklichem Lauboder mit an Drähten hängenden Blech- (auch S-) Blättern(siehe die Ziemire von Thüringen, Hohenlohe, Henneberg etc);eine Zahl anzugeben, ist unheraldisch, man behing oder be-malte eben die Sachsen der Flügel und diese selbst mit sovielBlältern, als Platz hatten.

Für den Flug finden sich auch andere Farben, doch istdie Regel schw. gewesen.

4) Helmdecken: schw. s.

IV. Aspermont. 3 )

1) Schild: s. Kreuz in R. Zum 1. Mal im Siegel Emichs VII.1479 (1466 war die Herrschaft an Leiningen gekommen); stetsals Mittelschild geführt, obwohl dieser Platz eigentlich demStammwappen (Lein.) zustand.

2) Helmzier:

a: s., g. gekrönter Adlerrumpf zwischen 2 r. flammenspei-enden Büffelhörnern.

b: s. Kreuz in r., g. gerändertem 6 eckigen, an den 5 freienEcken mit Pfaufedern besteckten Schirmbrett.

a. wurde in älterer, b. in neuerer Zeit geführt;

a. zum 1. Mal (bunt) im Pfälz. Lehenbuch 1522, auf Siegeln 1586 (Emich VIII. (IX?) bzw. XI.); Joh. Karl Aug. und

') Hohenlohe, Adler, lb77, S. 24, sagt: „Dass durch solche .Meiallbeschläge

die holz. Kampfschildc an Festigkeit gewannen, ist einleuchtend," und nennt dies

gleichzeitig eine „geschmackvolle Decoration"; O. T. v. Hefner, Siebmacher I. 3.

S. 15, nennt es auch eine „Verzierung"

-) nach der herzlörmigen Gestalt der Liudoublätter.

a J in Lothringen, zwischen Cominercy und St. Mihiel, nicht das in Grau-bündten (Zur. Wappenr. No. 171).