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5) Banner 1 ): 8 (2, 1) s., r. bewehrte Adler (ohne Schildauf beiden Seiten nach der Fahnenstange sehend) auf b. Fahnen-tuch.
II. Westerburg.
1) Schild: 1 g. Kreuz, hewinkelt von je 5 (2, .1, 2) g. Kreuz-lein, in R.; seit Siegfried I.V., heute noch im Lein Westerb-sehen Wappen.
Die Entstehung dieser Bilder, sowie die nur 1 Mal ge-führten Beizeichen: Turnierkragen und Stern, sind schon obenunter: Siegel, B. 1) erwähnt.
Lehmanns Behauptung in den „Dynasten von Wester-burg" S. 27, das Wappen sei ein g. Krug, ist Schreib- oderDruckfehler.
Nach der Vereinigung Leiningens mit Westerburg wurdenbeide Wappen geviert: Bis Georg I. in 1 und 4: Westerb,in 2 und 3: Lein, (richtig); von da an bis jetzt in 1 und 4:Lein., 2 und 3: Westerb. (falsch); da die 2 Geschlechter anAlter, Rang (königliche Gaurichter) und Vornehmheit sichvöllig gleich waren, ist der Grund dieses Platzwechseisnicht ersichtlich.
2) Helmzier: r. Adlerflug 2 ), belegt mit runder, g. bordirterr. Scheibe, in der das grosse Kreuz nebst den kleinen desSchildes wiederkehrt. Wegen Platzmangels ist das grosseKreuz auf der Scheibe oft nur von je 1 Kreuzlein bewinkelt;falsc h ist es, die Kreuze ohne Scheibe direkt auf den Flug zusetzen (vorig. Jahrhdt.), ebenso den Flug scliw. zu tingiren,wie dies Siebma,eher I. 3. II. Taf. 42 — 45 thut, obwohl er ihnsonst r. zeichnet; er verwechselt ihn hier mit dem Dagsburger.
') S. das Banner im Balduineum: .Romfahrt K. Heinrichs VII. (1310—13),Inner 1881, S. 55, Taf. XIV. b.
2 ) Bei vorwärts gekehrtem Holm offen: 2 Flügel; bei seitwärts gestelltemHelm geschlossen: 1 Flügel.
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