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ningen-Westerburg stammt in weiblicher Linie von der älterenLeininger Linie ab, die nur 3 Adler ohne jenes Beizeichenhatte; ein Irrthum des Stempelschneiders oder fehlerhafteWappenbücher dürften liier die Schuld tragen.
Gleichen Gründen oder der Unkenntniss der Wappenherrenentspringt es, dass Karl IV. und V. und Wilhelm von derNeu-Leininger Linie statt des Laurwiger Löwen das von derAlt-Leininger Linie beibehaltene Schaumb. Kreuz als Mittel-schild in ihren Siegeln führten.
Von den nach den Regeln der Heraldik hergestelltenSiegeln Karl Emichs sei nur erwähnt: dessen Dreieckssiegel:Gespalten, vorn Westerburg (als Hauptstammwappen), hintenLeiningen, am Rande gothische Legende, — und dessen Ring-siegel: Unter Erlauchtkrone gevierter Schild: I und 4: Lei-ningen, 2 und 3: Westerburg, Mittelschild: Laurwig.
2. Frauensiegel.
Einen Charakter tragen die Siegel von Mene Gfin. v.Nassau, geb. Westerburg, 1344 (III B. 2. a.), Kunigunde Semper-freiin v. Westerburg, geb. Merenberg, 1346 (III. B. 2. c.), diebeiden von Richarda v. Reifferscheid, geb. Westerburg, 1.395(III. B. 2. a. 1 ), sowie das zierliche Siegel der Gfin. Anna zuLein-Westerburg, geb. Epstein, 1477 (III. B. 2. a.), auf denendie Sieglerin den Manns-Schild rechts, den eigenen Stammschildlinks trägt oder an den Armen hängen hat; Kunigunde undRicharda in gothischem Vierpass; Gfin. Anna hat als Schilddes Mannes nur den Westerburger (ohne Leiningen).
Kunigunde Semperfreiin v. Westerburg, geb. Sayn, 1370(IV. A. 2), führte nur 1 Schild: Gespalten, vorn Westerburg,hinten Sayn.
0 Das Eine abgebildet: Fahne, Gesch. d. Fürsten z. Salni-Roiff,; Köln1858. H. S. 162, No. 240.