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die letzten 2 rechts den Leininger, in der Mitte den Schaum-burger und links den Westerburger Helm.
Die Grafen der Leiningen-Leininger Linie, von Ludwigbis Phil. Ludwig, bringen in ihren Siegeln wegen des Zuwachsesvon Rixingen dessen Wappen (2 abgewendete Salme in einemmit Kreuzlein bestreuten Felde) in Feld 2 des geviertenSchildes an; Ludwig und Ludwig Einich führten auch Siegelnur mit 1 gespaltenem Schilde (IV. A. 2.), vorn Leiningen,hinten Rixingen.
Die vielen L. W. Siegel des 17. und 18. Jahrhundertssind meist gleicher Art: Vollwappen (IV. 0.), in 1 und 4: Lein.,2 und 3: West., Mittelschild: Schaumb., Mittelhelm: meistSohaumb., rechter: Lein., linker: West, (welche Anordnungheraldisch falsch ist); der Schaurnb. Pfauschweif steht auf denmeisten Siegeln dieser Zeit zwischen 2 Büffelhörnern; dochfindet sich auch der Westerb. Helm in der Mitte, und derSchaumb. dann links, in welchem Falle die Büffelhörner fehlen;statt der 3 Plelrne kommt in dieser Periode auch die BblättrigeGrafenkrone vor.
2 nicht näher zu bestimmende Siegel 2er Grafen vomEnde des 18. Jahrhunderts haben ausser dem L. W. Schildeauf einem Postamente die später sogen. Erlauchtkrone, eineStandarte, 1 Löwen als Schildwächter und 1, den Westerb.Helm. Auch Wappenmäntel, Ordensketten, Schildhalter,Fahnen, Kanonen und Kugeln finden sich auf den hier ein-schlägigen Siegeln des 18. Jahrhunderts.
Eine Wappenänderung tritt bei den Siegeln der Neu-Leininger Linie im 18. und 19. Jahrhundert ein: An Stelledes von der Alt-Leininger Linie geführten SchaumburgerSchildes zeigen sie den der Herrschaft Laürwig als Mittelschild(Löwe mit Streitaxt).
Bei Siegeln Karls II. und Augusts kommt ein Fehler imLeininger Feld vor: 1 Turnierkragen über den Adlern; Lei-