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Gfin. Eva hat auf ihrem grossen Siegel, 1523 (IV. C.),eine gevierte Tartsche (1 und 4 Westerb., 2 und 3 Lein.) mitnur 1 mit 7 Adlerfedern besteckten (Westerb.) Helm.
Margarethe Gfin. zu L. W., geb. Isenburg vereinigt ihreWappen in einem gevierten Schild, 1576 (IV. A. 2.): 1: Lein.,4: Westerb, 2 und 3: Isenburg.
Ende des 17. und im 18. und 19. Jahrhundert zeigen dieDamensiegel meist gleichen Tj^pus: Unter 5 blättriger Grafen-krone rechts der Mannes-, links der Stammschild, mit Blumenund in Roccocco-Cartouchen.
Marie Anna Gfin. v. Wittgenstein-Vallendar, 1770 (IV.A. 2.) hatte ein Siegel, in dem, obwohl sie eine geb. Leiningen-Westerburg war, als ihr Stammschild der Lein.-Hartenburgscheangebracht ist- der Stempelschneider verwechselte hier wohlMangels genauer Angabe des Bestellers die 2 Leininger Häuser.
Das prächtige Siegel der Joh. Walpurgis Herzogin zuSachsen, geb. Lein.-Westerburg, 1672 (IV. A. 2.) enthält unterFürstenkrone 1 Schild: gespalten, vorn 4 sächsische, hintendie Lein-Westerburgschen 4 Felder.
Ein nicht genauer zu bestimmendes Siegel 18. Jahrhundertszeigt auch einen Damen-Rautenschild mit den L. W. 4Feldern (IV. C).
3. Geistliche Siegel.
Siegfried v. Westerburg führte als Propst, 1258, ein spitz-ovales Siegel (III. A. 2 a.), stehende Figur mit Buch undPalmzweig, als Erzbisehof, 1275, ein spitzovales grösseres (III.A. 2. b.), im Ornat auf dem Faltstuhl mit Stab und Buch;auf dem zu letzteren gehörigen Rücksiegel (III. A. 1.) • hältderselbe in jeder Hand 1 Fähnlein.
Die zweierlei Siegel des Weltgeistlichen Hartard v. W,,1363 (IV. A. 2.) enthalten im Siegelfeld den Westerb. Dreiecks-schild; das Siegel des Wetzlarer Propstes Grafen Johann zuL. W., 1523, nur den Westerb. Stammschild,
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