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2 (1891)
Entstehung
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Den gleichen Typus zeigen die Siegel Kuno's II., 1523,Reinhards II, 1572, Georgs I, 1580 und Philipps I. 1574 (IV. C),das 1. mit Tartsche, die anderen mit Renaissanceauskerbungenam Schilde; auf dem Siegel Philipps I. hat das Ziemir stattder Adlerfedern Pfaufedern um die Scheibe.

Bei Reinhart IL, 1572, erscheint der Titel „Semperfrei"zum I. Mal in der Siegellegende, obwohl das Haus denselbenschon f seit Langem führte. Kuno, Bruder Reinhards I, nenntsich zwar in Urkunden (z. B. d. d. 8. 8. 1476 1 ) , Grat zu Lei-ningen, Herr zu Westerburg und Schaum bürg", führte abernur sein altes einfaches Westerburger Siegel ohne LeiningerZuthaten.

An Stelle der bisherigen richtigen Anordnung erscheint

die heute noch gebräuchliche, in der Reihenfolge der Felder

eigentlich falsche Wappenzusammensetzung zum I. Mal

auf dem Siegel Georgs I., 1576 (IV. C.), das Leiningen im 1.

und 4. Felde, Westerburg im 2. und 3. zeigt, während die

Westerburger Kreuze als Stammwappen den vornehmsten,

den 1. Platz einnehmen miissten.

Bisher war nur der Westerburger Helm geführt worden,

beim ebengen. Siegel Georgs I., 1576, tritt zu dem (ebenfalls

irrig) links 2 ) stehenden Westerburger Helm noch rechts der.

Leininger Linden-Helm hinzu.

Der Schaumburger Schild (Kreuz) und sein Ziemir

v - J

(Pfauschweif) kommen auf Siegeln zum I.Mal hei Phil. Jacobund Ludwig, 1620, vor (IV. C.), Ersterer als Mittelschild, Letz-terer auf dem Mittelhelm.

Reinhart (wahrscheinlich der Domdechant), Kuno, 1537,P hil. Jacob, 1607 und Christof, 16.., gebrauchten auch Helm-siegel (IV. B. 1) die 2 Ersten den Leininger und Westerburger

') Wernigerode. Stoib. Archiv B. 12. 2.ri heraldisch!