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Gfln. Lucardis, geb. Falkenstein-Münzenberg, 1348 (IV. A. 2)führt 1 Schild, gespalten, vorn ihr Stammwappen, hinten dasihres Mannes.
Beim Siegel der Gfin. Adelheid, geb. Sirck, 1452 (IV. A. 2.)hängen 2 Sehilde (rechts Leiningen, links Sirck) an einer Linde 1 ).Gfin. Marie Elisabeth, geb. Pfalzgräfin, vereinigte ihre 2 Wappenin 1 Schilde: Beim einen Siegel, 1550 (IV. A. 2), gespaltenund 1 mal getheilt: rechts die Leininger 3 Adler, links obender Pfälzer Löwe, unten die bayr. Rauten; beim anderen Siegel,zwischen 1607 und 1609 (IV. A. 2.): Mittelschild: jüng. Lei-ningen, 1: Pfalz, 2 und 3: Veldenz, 4: Bayern.
Die 3 Siegel der Gräfin Maria Ursula, vermählte I. Mander-scheid, II. Salm-Reifferscheid haben gleichen Character: Unterözinkiger Grafenkrone rautenförmige Damenschilde, die ge-spalten, rechts die Felder der 2 Männer, links das Leiningen-Dagsburger Wappen zeigen; 1604, 1614 und 1621 (IV. A. 2>.
Die Frauensiegel aus dem 18. und 19. Jahrhundert enthaltensämmtlichst 2 Schilde neben einander unter Krone: rechts denMannesschild, links den Stammschild (11 Stück, IV. A. 2).
3. Geistliche Siegel.
Die Siegel der Leininger Bischöfe Embrico von Würzburg,1137, rund, Berthold von Bamberg, 1258, rund, und Heinrichvon Speyer, 1314, spitzoval (III. A. 2. b.) zeigen diese Siegel-herren in bischöflichem Ornat auf dem Faltestuhl mit Stabund Buch.
Im spitzovalen Siegel Friedrichs des Alten, Dompropstszu Worms, 1351 (IV. A. 2 bezw. II. B.), steht St. Paulus untergoth. Baldachin, zu dessen Füssen ein Dreiecksschild mit denLeininger 3 Adlern.
') Abgebildet: d. Herold, 1875, S. 80 und Taf. 10.
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