Druckschrift 
2 (1891)
Entstehung
Seite
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Dagsburg, Mittelschild: Aspermont; zuerst mit 1 Heim, Linde(Leiningen), dann mit 3 Helmen: I. (Mitte) Linde (Lein.), II.(rechts): Adlerkopf zwischen 2 feuerspeienden Büffelhörnern(Aspermont), III. (links): Adlerflug, mit Lindenblättern bestreut(Dagsburg).

Em ich X., 1578, und Gräfin Margarethe, 1525, führten nur1 Schild mit den 3 Adlern unter Turnierkragen.

Im 17. Jahrhundert zeigen die Siegel statt der Helme dieöblättrige Grafenkrone mit und ohne Barett (Mütze).

Nach der Erhebung Karl Friedr. Wilhelms in den Fürsten-stand kamen Fürstenkrone, Hermelinmantel und Ordenskettenhinzu 1 )- Nach der Gebietsentschädigung 1803 sind dem Leiningerund Dagsburger Schild noch die Felder Mosbach, Frankenberg,Miltenberg, Amorbach, Rineclc u. A. beigefügt.

Fürst Karl und Fürst Ernst führten auch nur den 3-Adler-schild unter Fürstenkrone, sowie als Schildhalter 2 Löwen,Ernst 1 Löwen und 1 Adler, sowie auch nur 1 Holm mitLinde als Hehnsiegel.

Als Kuriosum seien noch erwähnt die Siegel 2er getheilterÄmter: „Hzgl. Badisch. Fürstl. Lein. Amt Hardheimbei demder badische Greif den Leininger Schild hält, sowie „Gsshzgl.Hess. Fürstl. Lein. Amt Amorbach," bei dem dies der hess.Löwe thut.

Die Siegel Joh. Karl Augusts und Christian Karl Rein-harts zeigen durch die Aufnahme des Wappens der ererbtenHerrschaft Oberstein eine Wappen Vermehrung bis zu 8 Feldernund 6 Helmen.

Leiningen-Guntersblum bzw. Leiningen-Billigheim führenauf ihren Siegeln entweder das Vollwappen oder nur denStammschild: 3 Adler mit Turnierkragen unter Erlauchtkrone.

') Fürstl. Lein. Regierungs-Siegel, hochfürstl. Lein. Hofgerichts-Siegel, etc.Brinckmeier, Leitungen. 25