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den 3 Adlern einen 31ätzigen Turnierkragen hat, und dadurchzum I. Male der rheinischen Sitte, einen jüngeren Bruder imWappen durch einen Turnierkragen zu bezeichnen, folgt.
Während ein Siegel Friedrichs VIII. (IV. c.) durch seineKleinheit, 19 mm, auffällt, zeichnet sich Landgraf HessosPortraitreitersiegel, 1440 (III. B. 3 l ), durch seine Grösse, 80 mm.,aus; bei Hesso stehen in der Siegellegende, wie schon im Ur-kundentext des 12. und 13. Jahrhunderts die Worte „VonGottes Gnaden".
Bereits im Mittelalter führten die Siegelherren mehrereverschiedene Siegel, so Joffried 3erlei, Friedrich VIII. 3,Hesso 2.
Die nächste Gattung enthält eine dauernde Wajupenän-derung: Von Joffrieds Enkel, Emich VI. an, zeigen die Siegelder jüngeren Linie, wie schon lmal vorübergehend bei Emich,Friedrichs VII. Bruder, nun aber erblich bis heute, zur Kenn-zeichnung der jüngeren Linie über den 3 Adlern den 31ätzigenTurnierkragen. (Ende des 14. und im 15. Jahrhundert: IV. C.und IV. A. 2.)
2 Schildwächter, Löwen, hat ein nicht näher festzu-stellender Leininger Friedrich in seinem Siegel; .1 Schild-halter, 1 Löwe, Dietrich, 147G (IV. 0.); sind auch Löwen im14. und 15. Jahrhundert als Schildhalter nicht selten, so istdoch möglich, dass hier an das Uagsburger Wappenthiergedacht wurde.
Die Siegel Emich's VII.. (IV. C.) weisen zum I. Mal einengevierten Schild auf: 1 und 4: jiing. Leiningen, 2 und 3:Aspermont (geerbt) und Mittelschild: Dagsburg.
Von Emich VIII. an sind die Siegel fast stets geviert,jedoch in dieser Ordnung: 1 und 4: jiing. Leiningen, 2 und 3:
') Abgebildet v. Hofbor, Handbuch der tboor. und prakt. Heraldik, I. Taf. 2No. 16 uud Lehmann, Urk. Gesch., S. 04.