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Lautersheim, Monsheim, Obrigheim nebst den mit der Alt-Leininger Linie gemeinschaftlichen kleineren Orten Höningen,Wattenheim, Münchweiler, Gambach, % Hochspeyer und Quirn-heim, beträchtliche Domänen an Höfen und Wäldern auf demMatzenberg-Carlsberg und im Leininger Thal sammt demNackter und Seckenhäuser Hof, mit ca. 39000 11. Einkünften.
Der Neu-Leininger Besitz in der WesterburgerHerrschaft war: Das Schloss nebst a /s von Westerburg, Vavon Schadeck und Weltersburg, dann ganz: das Gericht Ge-münden: Gemünden, Winnen, Wengeroth, Nirnhausen, und dasobere Gericht: Hergeroth, Halbs und Stahlhofen, mit c. 30000fl Einkünften 1 ).
Für den nun durch den Luneviller Frieden 1801 ver-lorenen Neu-Leininger Theil in der Leininger Grafschaft tratdurch den Reichsdeputationsliauptschluss 25. Febr. 1803 nach§ 20 folgende geringe Entschädigung ein:
Die Neu-Leininger Linie erhielt als Herrschaft die vor-mals nicht reichsständische Oisterzienser-Abtei Engelthal inder Wetterau 2 ) nebst jährlicher Rente von (3000 fl auf denRheinschilffahrtsoctroi. Die Herrschaft Engethal verkaufteKarl III., der wegen seiner Kriegsverluste im WesterburgsclienGeld benötliigte, sofort wieder an den Grafen von Solms-Wildenfels.
Zur Regelung von Angelegenheiten mit der Alt-LeiningerLinie, die die wenigen zurückerhaltenen Revenüen in derGrünstadt-Alt-Leininger Gegend von der Neu-Leininger Linievertragsmässig an sich brachte, reiste Karl III. mit einem
') Varrentrapp a. a. O. 1801, 2 und 3, und Büsehing a. a. O 1790 VIT.S. 311. ff. Die Rechte und Staatspflichten der Linie siehe oben unter ChristianKarl von der Ait-Leininger Linie.
,J ) die kaum 8000 11. Einkünfte hatte.
Brinckmeier, Leiniugen. 22