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wurden, worauf dann die beiden Brüder 19. Juli 1713 dieMobilien im Schlosse Schadeck theilten.
Wie schon angedeutet, fiel nach Aussterben der Mons-heimer Linie ein Theil des Besitzes derselben an Georg II.und fand u. A. die Besitzergreifung von Albsheim, Obrigheimund Mertesheim durch ihn und Christof Christian am 30, Juni1721 statt, über welche Orte sieh beide Brüder später am 21. Febr.1725 verglichen.
Gemeinsame Handlungen Georgs II. mit seinen MitregentenChristof Christian und Georg Hermann von der Alt-LeiningerLinie sind schon unter letzteren Beiden weiter oben ange-führt 1 ). Wegen der Oberbronner Linie und Forbacher An-sprüche bemühte sich Georg II. beim Colmarer Parlament undzu Paris, in Beiden aber ohne Erfolg. Aus einer UrkundeKaiser Karl's VI. d. d. Wien, 21. Febr. 1722 2 ) geht hervor,dass 1721 die alten Streitigkeiten zwischen Leiningen-Harten-burg und Leiningen-Westerburg wieder einmal ausgebrochenwaren; dem Landfrieden zuwider war am 20. Juni 1721 nachMitternacht zwischen 1 und 2 Uhr eine Lciningen-Harten-burgsche Abtheilung von „ungefehr 800 — 900 mit allerleytödtlichen gewehr, alss Flinten, Heugabeln, Äxten, Prüglenu. dergl. bewaffneter Mannschaft zu Pferdt und Fuessunter Anführung Leiningen-Hartenburgischer Officianten"in's Leiningen-Westerburgische Territorium, insbesonderein Albsheim, Obrigheim und Mertesheim eingefallen,übte Gewaltthaten aus und forderte die Huldigung ab.Auf die Klage Graf Georgs II. und Georg Hermanns beimKaiser forderte Letzterer die Grafen zu Leiningen-Hartenburginsonderheit den Grafen Joh. Friedrich zu Leiningen-Dagsburg
') 65 Urkunden-Regesten aus Georgs Regierungszeit: im Archiv des GrafenK. E. zu Lein.-Westerburg.
2 ) Lehmann's Aktennachlass, Heidelberger Univers. BibL, S. 30. N. 60.