Druckschrift 
2 (1891)
Entstehung
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lag. Georg II. liess dalier diesen Bauplan fallen und erbautesich zu Griinstadt, wo er sich zuerst mit einer beschränkterenWohnung behelfen musste, 1716 ein neues Scliloss, den miteinem schönen Balkon gezierten und heute noch erhaltenensog. „oberen Hof" 1 ).

Da Neu-Leiningen der Hauptpunkt des Georgsclien Theilsder Leininger Grafschaft war, so nannte man diese Linie dieNeu-Leininger, und besteht dieselbe heute noch inBayern.

Ausser den bei Christof Christian erwähnten Verträgenist der mit seinem Neffen Joh. Friedr. Wilhelm vom 28. Aug.1705 bzw. 7. Sept. 1705 zu nennen, wonach Georg II. desLetzteren Drittel an Westerburg eintauschte gegen Monsheim,Wachenheim a. d. Pfr. und Lautersheim, die Hälfte des Schlosseszu Grünstadt, der Jagd und der Waldungen, Vs am Wester-burger Küchengarten und den Sclilcssgütern, sowie den Secken-hauser Hof, das Alles jedoch später nach dem Erlöschen derMonsheimer Linie 1721 wieder zum grössten Theil an Georgzurückfiel.

Nach dem Aussterben der Schadecker Linie, 1708, erbteer auch die Hälfte der Herrschaft Schadeck; ein Rccess wegender Schadecker Succession datirt vom 23. Nov. 1708.

Als die Tochter Joh. Antons von der Schadecker Linie,Sophie Charlotte, vermählt mit Graf Christian Ernst zu Stol-berg, Ansprüche auf ihres Vaters Güter, darunter Schadeck,erhob, ertheilte Christof Christian 6. Dec. 1712 seinem BruderGeorg II. Vollmacht, die Angelegenheit zu regeln, und soverglich sich Georg II. mit Gräfin Sophie Charlotte bezüglichSchadecks am 9. März 1713 dahin, dass er derselben gegenihren Verzicht auf Schadeck 6000 fl. auszahlte, welche durchVerkauf des Amts Cleeberg an Nassau-Weilburg beschafft

') .letzt Volksschule und Lokrerwohnungen.

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