Druckschrift 
2 (1891)
Entstehung
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Ebenfalls 1598 thoilte er mit seinen Brüdern, wobei erWesterburg, Reinhart III. Schaumburg, Christof Schadeelc undCleeberg bekamen 1 ). Philipp Jacob bildete somit die Wester-burger Speciallinie (die jedoch mit ihm wieder erlosch) undwohnte zu Westerburg.

Aus der Zeit dieser Verträge ist nachstehendes Inventarerhalten 2 ): „Inventar aller Mobilien, so im Haus und SchlossWesterburg nach dem Tode der Fr. Ottilia Gräfin zu Lei-ningen-Westerburg Wittib, geb. von Manderscheid-Blankenheimu. daz Ihro g. Söhne H. Albr. Philipp u. Joh. Ludwig, Brüder,Grafen zu Leiningen, Herren zu Westerburg und Schaumburgaller christseligen Gedächtnuss gefunden und auf befehl GrafLudwigs zu Leiningen-Rixingen sodann Herrn Philipps Jacoben,Reinharden Christoffen, Brüder, Grafen zu Leiningen, Herrenzu Westerburg und Schaumburg durch den ernvesten hoch u.wolgelarten Herrn Alexander Söhnen u. Phil. Dietrich Storckenals gevollmächtigte den 14. Febr. Ao 1598 allermassen wienachfolget vleiss. uffgezeichnet worden."

Mit seinem Vetter Graf Ludwig schloss Philipp Jacob zuAlt-Leiningen am 3. Mai 1610 noch einen Vertrag, die Lehens-leute, den Westerburgsclien Hof zu Mainz und den Zoll zu Caubund Boppart betreffend 3 ).

Es muss dem Grafen nachgerühmt werden, dass er Ord-nung in die Angelegenheiten brachte; er löste verpfändeteGüter wieder ein und brachte auch den alten Zwist mit Nassauund Wied zu einem günstigen Ende, indem er eine jährlicheGülte von 150 fl. zu Beilstein, sowie Wilmenrode als Lehenbekam, die Gemeinschaft mit Wied löste und 1607 Seck undGemünden wieder ganz an's Haus brachte 4 ).

') Oberbronner Akten, Speyer E. 4290, 15.)

2 ) Ebenda, E. 4306, 12).

a ) Ebenda, E. 4288, 6).

4 ) Ebenda, E. 4288; 5).