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526 1. Philipp Jacob, der die Linie Leiningen-Westerburg,
527 2. Reinhart III., der die Linie Leiningen-Schaumburg,582 8. Christof, der die Linie Leiningen-Schadeck gründete.
I. Die Leiiiingen-Westerburger SpecialSinie.
526 Philipp Jacoh,
Graf zu Leinin gen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei.
Erster Sohn Graf Georgs I; geboren 1. Sept. 1572. Erwurde nebst seinen 2 Brüdern zuerst trotz seines protestan-tischen Glaubens bei den Jesuiten in Pont ä Mousson erzogen;da dort aber „ausser Comoedien nichts Rechtschaffenes zu er-lernen war, er auch viel weniger zum Christenthum angehaltenwurde" 1 ), kam er 1587 zum ferneren Studium nach Ingolstadt,von da an den württembergsehen Hof nach Stuttgart, wo erbis 1591 blieb. Er stand nach dem Tode seines Vaters nebstseinen 2 Brüdern unter der Vormundschaft seines Vetters GrafLudwig zu Leiningen-Westerburg-Rixingen. 1592 trat er, 20Jahre alt, die Regierung an; da 1597 die Schaumburger Linieausstarb, fiel deren Besitz ihm und seinen Brüdern zu. Erschloss, um das Erbe zu ordnen, am 16. Sept. 1598 mit seinemVetter Graf Ludwig den sogen. Friedberger Vertrag, wonachPhilipp Jacob unter Verzicht auf die Höninger Gefälle pp. undgegen Herausgabe von 6000 ff. die Herrschaft Westerburg er-hielt, deren Schulden er jedoch zur Bezahlung mit übernehmenmusste 2 ).
') Knoch's Lein.-West. Chronik, I. S. 130.
') Oberbronner Akten, Speyer, E. 4287 5), „Aocomodoment de partiigefa it entre L. C. Louis de L. R., Phil. Jaques et Itegnauld c. d. L. W. l'an 1598;siehe auch oben unter Graf Ludwig (No. 467).