Druckschrift 
2 (1891)
Entstehung
Seite
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stein und Eisenberg, den halben Reiffenberg'schen Hof zuMinsfeld; von gen. Landgrafen tauschte er gegen das heim-gefallene Geroldsteinsche Lehen des Dorfs Dictharts im Schwalleinen Hof zu Freiendietz, ein Gut zu Merenfels und jährlich30 Wagen Holz aus der Fuchshöhle ein.

Er starb am 9. März 1586 zu Schaumburg und wurde inder Westerburger Kirche neben seinem Bruder Reinhart II.begraben, woselbst man noch heute auf der nördlichen Seiten-wand des Schiffs sein gut erhaltenes Gypsbildniss sieht; dieGrabschrift lautet:Generosus et nobilis dorn., domius GeorgiusComes in Leiningen, doius in Westerburg et Schauenburg sacriRomani imperii liber. Obiit d. 9. Mensis martii anno Christi1586."

Graf Georg I. war vermählt mit Margaretha, Tochter 525Graf Reinharts zu Isenburg-Büdingen-Birstein und der ElisabethGräfin von Waldeck-Wildungen; sie war seit 11. Januar 1568die Wittwe des Balthasar Grafen zu Nassau-Idstein; sie wargeboren 1542, vermählte sich mit Graf Georg I. 24. Mai 1570,wurde Wittwe 9. März 1586 und starh 8. Aug. 1612 zu Wester-burg, woselbst sie neben ihrem Eheherrn beigesetzt wurde.

Auf ihre 2. Vermählung (mit Graf Georg I.) wurde eineschöne Denkmünze geschlagen, von der sich 1 Stück, Messing,vergoldet, im Leininger Münzkabinet des Grafen Karl Emichzu Leiningen-Westerburg befindet; die Inschrift der Vorderseitelautet:Georg G. Z. Leiningen H. Z. Westerburg" (um dasLeiningen-Westerburger Wappen), die der Rückseite:MargaretG. v. Eisenbvrg G. Z. Westerbvrg" (um das Isenburg'scheWappen 1 ).

Aus der Ehe Graf Georgs I. mit Gräfin Margarethe ent-sprossen 3 Söhne, welche 3 neue Linien stifteten:

9 Joseph, die Münzen des gräfl. u. fürst!. Hauses Leiningen, Wiener mim,Zaitschr., 1884, XVI. S. 41.