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2 (1891)
Entstehung
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Westerburg zurück uncl starb hier am 22. August 1597 auderselben Seuche, der seine Mutter und sein Bruder im selbenJahre erlegen waren.

520 7. Maria, geb. 21. Dec. 1574; starb bereits 3. März 1575.

521 8. Juliana, geb. 10. Juli 1576, starb schon jung.

522 Albrecht Philipp,

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei.

Erster Sohn Graf Reinharts II.; geboren 22. April 1567.

Da er beim Tode des Vaters noch nicht volljährig war,so kam er unter die Vormundschaft seiner Mutter Ottilie unddes Grafen Albrecht zu Nassau-Weilburg, sowie unter die Er-ziehung des Bruders seiner Mutter, des Grafen von Mander-scheid und seines Oheims, des Bischof Ludwig von Strassburg.Albrecht Philipp wird als flüchtiger, unruhiger Geist geschildert.In Folge seines verschwenderischen Lebens trug der VormundGraf Albrecht von Nassau, als das Ende der Vormundschaftherannahte, darauf an, dass Albrecht Philipp die HerrschaftWesterburg mit seinem Bruder Johann Ludwig theilen solle,und so begann denn 1593 die gemeinsame Verwaltung. Erwar fast beständig auf Reisen und besuchte einen Hof nachdem anderen.

Als sein Onkel, Graf Philipp I., 1594 ihm die Reehnungs-ablegung der Höninger Klostergüter und -Gefälle über 10 Jahrenach Westerburg sandte, beschwerte sich Albrecht Philippüber die allerdings bedeutenden Veruntreuungen des Hö-ninger Stiftsschaffners und bemerkte, dass die Schule nichtstauge 1 ). Er beantragte, nur eine Anzahl Stipendiaten zu unter-halten und den Rest der Gefälle zu theilen. Er drohte sogar,selbst zur Untersuchung nach Höningen zu kommen, was er

') Die Höninger Episode nach: Lehmann, Leininger Thal, >S. 118 u. 11'.