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510 4. Sophie Sibylle, geboren 14. Juli 1656, vermählt:
I. 1678 mit Graf Joli. Ludwig von Leiningen-Dagsburg-Guntersblum; Wittwe: 2. März 1687.
II. 15. Nov. 1692 1 ) mit Landgraf Friedrich II. von Hessen-✓ Homburg, dem Helden von Fchrbellin 2 ); Wittwe seit 24. Jan,
1708 3 ); sie starb 13. April 1724. Am Schlosse zu Homburgv. d. Höhe sieht man über einem der Durchfahrfsportale nochderen prächtiges Alliancewappen: Hessen-Homburg und Lei-ningen-Westerburg.
In den Oberbronner Akten zu Speyer, E. 4290, 12.) findetsich ein „Inventarium Not. publ. über die von J. h. D. der Fr.Landgräfin v. Hessen-Homburg geschehene Remission dererin der Grafschaft Leiningen immittirt gehabten Renthen undGefällen an die Hochgeb. Grafen zu Leiningen-Westerburg d. d.Frankfurt 11. Juli 1704, Grünstadt 7. Oct 1706 und Worms20. Oct. 1706." Ferner unter E. 4306, 8.) ein Inventar überdie zu Guntersblum verbliebenen Mobilien, „nachdem SophieSybille in's Elsass verreist am 1. Aug. 1720"; verglichen 25.Aug. 1722; nebst 2 Einlagen: a. „Extract Mventarii, so überdie Verlassenschaft im hochgräfl. Lein. Falkenburgschen Sterbe-hauss zu Guntersblum errichtet und dasjenige, was hiernachspecificirt i. a. 1720 von der verwittibten Fr. Landgräfin vonHessen-Homburg als constifuirten hohen Vormiinderin theilsverkauft, theils mit nach Oberbronn genommen worden, so aberderen hochgräfl. Pupillen ein Jedes nach seinem Werth zurestituiren ist"; b. „Copia einer von der verstorbenen Fr. Land-gräfin eigenhändig geschriebenen Designation der Mobilien, die
') Nach anderer Angabe auch: 1691.
, 2 ) Dessen Mutter Margarethe Elisabeth, vermählt mit Landgraf Friedr. I.
ebenfalls eine geborne Gräfin zu Leiningen-Westerburg war.
3 ) Nach Imhofii Notitia proccrum soll sie in IL Ehe mit Markgraf Fried-rich v. Baden-Hochborg vermählt gewesen sein und erst in III. Ehe mit Land-graf Friedlich IL von Hesson-Homburg.