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Hierauf gestützt, verweigerte er die Herausgabe der Eber-steinschen Hälfte und blieb auch in deren Besitz 1 ).
Graf Johann Ludwig starb am 18. April 1665 zu Ober-bronn und ist wohl daselbst beerdigt 2 )- Da er keine männ-lichen Erben hinterliess, so zog sein Oheim, Graf Philipp II,von der Rixinger Linie den Hausverträgen zufolge die halbeGrafschaft Leiningen nebst den Herrschaften Oberbronn undForbach ein. Der wegen diesen letzten Beiden später aus-gebrochene Streit ist weiter unten unter Gräfin Sophie Sibylleerwähnt.
Graf Johann Ludwigs Gemahlin war Sibylle Chri- 506stine, Tochter des Grafen Hermann II. von YVied-Runckelund der Juliana Elisabeth Gräfin zu Solms. Geboren 1. April1631, vermählte sie sich 1651 3 ), wurde 1665 Wittwe und starb1. Oct. 1707 zu Strassburg.
Aus dieser Ehe stammten 7 Kinder, 4 Söhne und 3Töchter, von denen die Söhne sämmtlich jung, meist vorVollendung des ersten Lebensjahres starben.
Die 7 Kinder waren:
1. Albrecht Ludwig, geb. 20. Mai (oder 2. Juli?) 1641, 507starb 8. Oct. desselben Jahres.
2. Johann Ludwig, starb bei jungen Jahren am 28.Aug. 1653.
3. Esther Juliane, geb. 1656, vermählt mit«#em schwe-dischen Baron Ludwig von Sinclair, der nachher in 2. Ehedie Gräfin Sophie Aug. von Lewenhaupt heirathete Schon beiPhil. Ludwigs I. Gattin, der Marquise Luise Gabr. de Rouze,ist ein Vertrag erwähnt, den sie mit derselben schloss.
') Jahrbericht der Eorbacher Realschule, 1876—77; Atorf, Gesch. der früh.
Herrsch. Eorbach; S. 18.
2 ) Reck, Isenburg, Runckel pp. S. 215.
3 ) Eheberedung von 1651; Gesckl.-Register von Isenbg.. Wied pp. (Mann-heim 1775), S. 326, No. 267. — Siehe auch off. Stammtafel des mediat. HausesWied, Ver, deutsch. Standesherren 1884, Tafel II.
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