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tigerweise, auch, die werthvollsten Sachen von Rixingen nachMetz hatte in Sicherheit bringen lassen, so waren die Verlustedoch immer noch gross genug. Rixingen wurde durch dieFranzosen verwüstet, das Schloss gesprengt, die Ringmauernniedergelegt und das Ganze kam unter französische Herrschaft;Rixingen wurde während des 30jäbrigen Krieges allein 4 malgeplündert. Aller Opfer ungeachtet wurde das Elend eben sogross, wie weiter oben vom Leininger Lande erzählt wurde,und wurde durch die Raubsucht der Franzosen noch ver-grössert. Ganze Dörfer standen leer, Geistliche undBeamte waren der Noth und der Pest erlegen oder sie warenentflohen; »es sollen zuletzt z. B. in der Grafschaft Leiningenvon 900 Unterthanen nur noch etwas über 30 vorhanden ge-wesen sein. Um den Jammer zu lindern, hatte Graf Philippdie Absicht, die Grafschaft Rixingen zu veräussern. Da aberauch Graf Reinhart zu Leiningen-Schaumburg seine Grafschaftverkaufen wollte, was nach den Verträgen nicht zulässig war,so behielt Philipp II. zunächst noch Rixingen und liess,namentlich um Letzteres zu verhüten, 13. Aug. 1640 zu Regens-burg durch Kaiser Ferdinand III. die Familienverträge bestä-tigen 1 ) und dem Speyrer Reichskammergericht zustellen. Späterverkaufte er mit seinem Sohn Ludw. Eberhart 1663 Rixingenan den Baron von Maray; da der Verkauf aber ohne agna-tischen Consens geschah, wurde der Kaufvertrag für ungültigerklärt. Nachdem Beide aber die Erlaubniss der Agnaten ein-geholt, verkauften sie Rixingen und Mörsperg durch Vertragvom 4. Febr. 1667 an den Pfalzgrafen Adolf Johann um 121500Thaler, doch schuldete der Pfalzgraf bei Philipp's Tode 1668noch 85000 Thaler.
Philipp II. wurde Vormund des Grafen Johann Ludwigund später auch von dessen Töchtern Juliane und Sophie
') Oberbronner Akten, Speyer E. 4287; 10)a.
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